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Lana Gaulpromenade

Die einfachste Art und Weise, einen Ort richtig kennenzulernen, ist ein ausgedehnter Spaziergang. Wer die Dörfer und Weiler rund um Lana und Meran besucht, wird die Vielfalt dieser Natur bemerken. Palmen und Magnolien zeichnen sich vor schneebedeckten Bergen ab, hinter Olivenbäumen und Oleander erheben sich Birkenbäume und Fichten. Die charmante historische Passerstadt Meran mit ihren mittelalterlichen Gassen und mediterranen Promenaden ist ein Paradies für all jene, die einen Spaziergang in historischem Ambiente zu schätzen wissen.

Die erste "Erholungspromenade" in Lana wurde 1888/89 zu einer ausgedehnten Weganlage vom damaligen Teiss-Wirt Alois Stauder ausgebaut. Vom Dorfzentrum Lana aus befinden Sie sich in wenigen Minuten plötzlich umgeben von der "wilden" Natur der bezaubernden Gaulschlucht; plätscherndes Wasser, Ruhe, steile Felsenwände und Hängebrücken.

Von der Teiss-Brücke aus, im Zentrum von Lana, laufen wir entlang der Gaulpromenade in Richtung Schloss Braunsberg (Ultental). Der erste Teil der Promenade verläuft eben, auf asphaltiertem Boden, an gepflegten Gartenanlagen und Raststellen vorbei bis zum großen Festplatz (im Winter Eislaufplatz). Weiter führt der Weg durch einen kleinen Felsentunnel in die "wildromantische Gaulschlucht"; der Waldweg ist nicht asphaltiert, allerdings breitspurig und eben. Wir laufen über eine Holzbrücke am Wasserfall vorbei, und in wenigen Minuten erreichen wir die Hängebrücke, welche zu den Bachschleusen führt. Der Weg endet vor einer engen Felsenöffnung, welche aus Sicherheitsgründen abgesperrt wurde.