Suchen & Buchen

Tausende Schafe überqueren ein Schneefeld im Schnalstal

Der Schafübertrieb im Schnalstal

Transhumanz vom Schnalstal in Südtirol ins benachbarte Ötztal

Der Schafübertrieb im Schnalstal ist eine alte und noch immer lebendige Tradition.

Jedes Jahr ziehen Hirten Mitte Juni mit drei- bis viertausend Schafen von den Dörfern Vernagt und Kurzras  im Schnalstal über das Nieder- und das Hochjoch auf die Sommerweiden bei Vent im österreichischen Ötztal. Beim Schafübertrieb im Schnalstal überwinden Mensch und Tier in zwei Tagen bis zu 44 Kilometer, teilweise führt der Weg über Schneefelder und Felsrinnen. 

Mitte September treten Schafe, Hirten und Hunde den deutlich weniger gefährlichen Rückweg an. Der erfolgreiche Almabtrieb wird mit einem Hirtenfest gefeiert. Der archaische Brauch des Schafübertriebs im Schnalstal, auch als Transhumanz bezeichnet, ist Teil des immateriellen UNESCO-Weltkulturerbes. Als einziger Schafübertrieb der Welt führt er gleichzeitig über einen Gletscher und eine Ländergrenze.

 
 

Transhumanz zwischen dem Ötztal und Südtirol: Mitte September kommen die Schafe ins Schnalstal zurück – wie bereits seit Jahrhunderten! Hirtenfeste sind...