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Brauchtum und Tradition in Südtirol

Hochfeste und Prozessionen in Meran und Umgebung in Südtirol

In Südtirol spielt das Brauchtum eine ganz besondere Rolle. In den Tälern werden Bräuche und Traditionen seit Jahrhunderten gelebt und bis heute gepflegt.

In Südtirol spielt das Brauchtum eine ganz besondere Rolle. In den Tälern werden Bräuche und Traditionen seit Jahrhunderten gelebt und bis heute gepflegt. In den 1920 und 30er Jahren wurden viele dieser Bräuche unterdrückt, einige waren in der Nachkriegszeit beinahe vergessen. Gerade darum ist das Traditionsbewusstsein in Südtirol heute besonders groß. 

Das Spektrum reicht von christlichen Traditionen wie dem Ostergrab oder der Dreikönigsweihe und kirchlichen Hochfesten wie den Marianischen Prozessionen in Lana bis zu Bräuchen, deren Ursprünge noch in vorchristliche Zeitalter reichen, wie das Räuchern oder das althergebrachte Winteraustreibungen und zahlreiche Fastnachtsbräuche. Christliche und heidnische Bräuche haben sich vielfach auch vermischt, so etwa in den Nikolaus- und Krampus-Umzügen. Viele Traditionen werden von regionalem, traditionellem Gebäck wie Zelten und Südtiroler Weihnachtsgebäck zum Advent oder dem Fochaz zu Ostern begleitet.

Auch die Herz-Jesu-Feuer am dritten Sonntag im Juni sind ein weithin bekannter Südtiroler Brauch. Seit 1796 werden jährlich die Herz-Jesu-Feuer auf den Bergrücken und Gipfeln des Landes entzündet. 

 
 

Vinzenz Dirler und sein Sohn Stefan arbeiten mit Feuer, Wasser, Luft und Erde. Sie betreiben in Marling die einzige Kunstgießerei Südtirols.

 
 

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