Burgkapelle St. Stephan

Burgkapelle St. Stephan

Die Sixtinische Kapelle Südtirols

Auf einem Felsrücken am Eingang ins Martelltal liegt die Burgkapelle St. Stephan, nahe der zwei Burgen Unter- und Obermontani. Die dort gefundene Original-Handschrift des Nibelungenliedes aus dem Jahr 1323 wird in der Berliner Staatsbibliothek verwahrt.

Die Stephanus-Kapelle selbst ist über einen kurzen Wanderweg zu erreichen. Ein Besuch mit Voranmeldung lohnt sich, denn nichts lässt an der äußerlich unscheinbaren romanischen Burgkapelle auf die prunkvollen gotischen Fresken schließen, welche den gesamten Innenraum ausschmücken.
Burgkapelle St. Stephan
Burgkapelle St. Stephan
Die Fresken lombardisch geschulter Meister entstanden um 1430: an der Nordwand das Stephanusleben, im Presbyterium die Anbetung der Könige, die Apostel und die Evangelisten; im Triumphbogen das Ursula-Martyrium und die Kreuzigung mit Heiligen. Der farbenfrohe Passionszyklus und das Jüngste Gericht an der Süd- und Westwand wurden hingegen von einer schwäbischen Werkstatt um 1487 gestaltet.

Ein Kuriosum sind die zahlreichen Graffitis frommer Kapellenbesucher aus dem 15. und 16. Jh..
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