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Meraner Waalrunde

Die Meraner Waalrunde umarmt das Meraner Becken und erlaubt es dem Wanderer auf einem 80 km langen Weg den Meraner Raum zu umrunden.

Der Waalweg verbindet elf Waalwege (den Algunder-, Kuenser-, Riffianer-, Maiser- und Schenner Waalweg, den Brandiswaalweg in Lana, den Tschermser-, Marlinger-, Partschinser und Rablander Waalweg sowie den Wallburgweg in Naturns), auf denen man Waalerhütten und Waalerschellen aber auch Schlössern, Kirchen, und Naturdenkmälern begegnet. Die Meraner Waalrunde befindet sich nicht in gebirgiger Höhe, sondern bewegt sich leicht über dem Tal auf ca. 400 bis max. 900 Höhenmetern.

Ausgangspunkt dieser Waalrunde ist an der Töll, von dort aus erreicht man über den Algunder Waalweg Dorf Tirol, weiter zieht sich die Meraner Waalrunde entlang der einen Hangseite ins Passeiertal, überquert das Tal bei Riffian und führt auf der anderen Talseite zurück über den Maiser- und den Schenner Waalweg bis in die Naif, oberhalb von Meran. Immer auf halber Höhe erstreckt sich der Weg bis nach Burgstall, wo der Talkessel bis nach Lana mit dem Autobus überquert wird. In Niederlana geht's über den Brandiswaalweg nach Oberlana und über Tscherms und Marling zurück in Richtung Töll. Wieder an der Töll kann die zweite Schleife der Waalrunde in Angriff genommen werden. Die Strecke verläuft über den Partschinser- und Rablander Waalweg bis nach Naturns, wo wieder das Tal überquert wird. Auf der gegenüberliegenden Seite führt die Strecke über den Rittersteig zurück zur Töll. Der Wanderer kann die ganze Strecke in acht Tagesetappen über eine ganze Woche lang erwandern, genauso kann aber auch nur ein Teil der Strecke als Tagestour erlebt werden. Die Meraner Waalrunde ist somit ein Pendant zum beliebten Meraner Höhenweg.

"Waale" sind künstlich angelegte Kanäle aus dem 13. Jahrhundert, welche zur Bewässerung dienten. Zur Instandhaltung und Pflege eines Waals wurde ein schmaler Steg errichtet, der sogenannte "Waalweg".

Einst schlossen sich die Bauern zusammen, bauten mit einfachen technischen Mitteln die Waale und regelten mit ausgeklügelten Satzungen die Wasserverteilung. Heute sind aus den Pfaden entlang der Bewässerungskanäle beliebte Wanderweg und schöne Spazierwege geworden, die zu allen Jahreszeiten begehbar sind.

Gehzeit: je nach Strecke kann die Waalrunde in mehreren Etappen über eine ganze Woche lang oder auch nur als Tagestour erwandert werden.

Beste Jahreszeit: Frühling, Sommer und Herbst

Höhenunterschied: ebene Wanderung

Ausrüstung: bequeme Wanderschuhe

Voraussetzung: keine