Ausstellung: Klosterarbeiten, Christkindln und Christbäumchen

06.12. - 08.12.2020 11:00 - 19:00

Ausstellung: Klosterarbeiten, Christkindln und Christbäumchen. Gerti Lechner beschäftigt sich seit ca. 15 Jahren mit Klosterarbeiten, die seit mehreren hundert Jahren wesentlicher Bestandteil religiösen Brauchtums sind. Der Begriff "Klosterarbeit" stammt aus dem 19. Jahrhundert. Mit viel Fleiß und handwerklichem Geschick wurden Gold- und Silberdrahtarbeiten fast ausschließlich in Klöstern, aber nicht, angefertigt. Die Wurzeln der Klosterarbeiten reichen bis ins Mittelalter. Fatschenkindln stellen kleine Jesulein dar, die mit Stoffbändern gewickelt (gefatscht) sind. Auch dieser Brauchtum entstand im Mittelalter. Als Trost für den Verzicht auf Kinder bekamen Nonnen von ihren Verwandten Wachsfiguren geschenkt, die eingefatscht und kostbar geschmückt waren. Diese Fatschenkindln nannte man auch "Seelentrösterlein" oder "Himmlischer Bräutigam". Vor einigen Jahren fing Gerti Lechner an, Christbaumschmuck nach Gablonzer Art in Miniatur zu fertigen. Aus kleinen mundgeblasenen Glasperlen werden verschiedene Ornamente zusammengesetzt. Diese Art von Christbaumbehang wurde gegen Ende des 19. Jh. im böhmischen Goblenz, heute Tschechien, hergestellt. Eröffnungsfeier am So 06.12.20 um 11.00 Uhr.
Termine
06.12. - 08.12.2020 11:00 - 19:00
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