Museum – geht auch ohne Langeweile

Sie glauben, dass Sie sich nie auf einen Museumsbesuch freuen werden? Besuchen Sie doch das nächste Mal eines der folgenden Museen.

Verstaubt und langweilig? Zugegeben, so stellen wir uns doch Museen immer noch vor, dabei sind sie längst alles andere. Museumsbesuche sind angesagt und vor allem erlebnisreich. Hier haben wir eine Auswahl an spannenden Museen für Sie zusammengestellt, bei deren Besuch Kindern und Erwachsenen garantiert nicht langweilig wird!

Das MuseumPasseier im Passeiertal

Wissen Sie, was Puandlkroomer, Moutsch oder Kuipuan sind? Wenn nicht, keine Sorge, denn das wissen selbst manche Südtiroler nicht. Im Museum am Sandhof in Passeier, dem Geburtsort von Andreas Hofer, erfahren Sie nicht nur auf unterhaltsame Weise, wie aus dem bärtigen Wirt und Viehhändler ein Freiheitskämpfer wurde, sondern bekommen auch einen schnellen Sprachkurs in Sachen Südtiroler Dialekt.

Im Rahmen von interaktiven Stationen müssen Sie die richtige Bedeutung seltener Ausdrücke richtig zuordnen und können gleichzeitig ihre Aussprache schulen. An einer Audiostation am Eingang wird beispielsweise überprüft, ob Sie den Namen des Passeirer Hauptortes im Dialekt richtig aussprechen können. Werden Sie den „Psairer-Test“ bestehen? Finden Sie es selbst heraus!


Das Touriseum auf Schloss Trauttmansdorff in Meran


Begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise und erleben Sie 200 Jahre Tourismusgeschichte in einer geschichtsträchtigen Umgebung. Schloss Trauttmansdorff diente Kaiserin Sissi einst als Feriendomizil für ihre Aufenthalte in Meran. Die einstige Residenz wurde inzwischen zu einem unterhaltsamen Erlebnismuseum umfunktioniert – zum Südtiroler Landesmuseum für Tourismus.

Jeder Raum wurde auf ganz besondere Weise zur Geltung gebracht, bietet Überraschungen, enthält lebensgroße Figuren, detailgetreue Modelle, inszenierte Kulissen, ein kleines Kinderhotel und vieles mehr. Als besonderes Highlight gilt das Südtirolspiel – der wohl größte Flipperautomat der Welt. Ein Grödner Künstler hat diesen zehn Meter langen „Tourismusflipper", aus Zirbelkiefer geschnitzt. Eine Kugel, die den Tourist darstellt, macht sich auf die Reise zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten.

Die Eisenbahnwelt mit der Ausstellung Südtirol in Miniatur in Rabland

Für Rablands kleine Eisenbahnwelt ist die Faszination ganz groß. Hier treffen Sie auf detailreiche Miniaturlandschaften und Modelleisenbahnen. In der Kinderecke können kleine wie große Besucher sogar selbst einen Zug steuern. Wer hat als kleines Kind nicht davon geträumt einmal seine eigene Lokomotive fahren zu können?

Auch Südtirols Sehenswürdigkeiten wurden im Maßstab 1:87 (H0) liebevoll in die kleine aber feine Eisenbahnwelt eingearbeitet, wie die zahlreichen Burgen, die zwischen dem Brennerbad und Mals im Vinschgau liegen. Spezielle Lichtinstallationen lassen die nachgebaute Welt realistisch erscheinen.
Übrigens: Die Eisenbahnwelt in Rabland ist die größte Modelleisenbahnanlage Italiens. Ganze 800 Meter an Gleisen wurden für das Miniaturschienennetz verbaut. Die über 20.000 Modelleisenbahnen zählen zur größten Privatsammlung Europas.


Die Lahnersäge im Ultental

Kennen Sie das Röhren eines Hirsches? Wissen Sie, welche Gegenstände und andere Materialien Ötzi mit sich trug? Diese und viele weitere Fragen werden in der Ausstellung „Mythos Wald“ im Nationalparkhaus Lahnersäge im Ultental beantwortet. Und natürlich auch allerlei Fragen zum Nationalpark Stilfserjoch.

Erleben Sie das Schneiden von Baumstämmen an einer restaurierten Venezianersäge mit und mahlen Sie Getreide in einer alten Mühle.


Der archeoParc im Schnalstal

Im archeoParc, welcher unterhalb der Fundstelle Ötzis im Schnalstal liegt, erfahren Sie Beeindruckendes über Fund der Gletschermumie und auf drei Ebenen des Besucherzentrums wie Ötzi vor 5.300 Jahren gelebt hat.

Im Freilichtbereich wurde eine steinzeitliche Siedlung rekonstruiert. Auf einem Baumlehrpfad und im Rahmen verschiedener Themenstationen können sie selbst steinzeitliche Techniken ausprobieren.
Schaffen Sie es, ein Feuer ohne moderne Hilfsmittel zu entfachen, mit einem Bogen zu schießen oder auf einem schmalen Steg zu balancieren?

Auch Kinder kommen auf ihre Kosten, indem sie Armbänder aus Leder herstellen, Mehl mahlen und daraus ihr eigenes Brot backen oder sogar dem Mann aus dem Eis ein Gesicht verleihen können. Wie hat die Mumie wohl zu Lebzeiten ausgesehen? Versuchen Sie es herauszufinden und begeben Sie sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit.


Das Obstbaummuseum in Lana

Im Obstbaumusem wird der Obstbau früher-heute näher gebracht und Kinder werden auf spielerische Art und Weise anhand von Fragen und mit einer Biene durch den Raum begleitet, während sie Aktivitäten zum Lösen der Fragen durchführen.

Alte Handwerksutensilien, welche für den Obstbau genutzt wurden sind auch zu finden. Zudem werden Videos gezeigt und auf Schautafeln Geschichten erzählt.