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Via Vigilius

Auf den Spuren des hl. Vigilius: Acht Tage zu Fuß vom Vigiljoch bis nach Trient.

Die Via Vigilius verbindet auf einer achttägigen Weitwanderung das Vigiljoch oberhalb von Lana mit der Bischofsstadt Trient. Die Route führt durch die abwechslungsreichen Kulturlandschaften Südtirols und des Trentino und verbindet Natur, Geschichte und Spiritualität auf besondere Weise. Unterwegs wechselst du zwischen aussichtsreichen Höhenwegen, ruhigen Waldabschnitten, traditionellen Bergdörfern und weitläufigen Almlandschaften. Immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf das Nonstal, die Brenta-Dolomiten und die umliegenden Berggruppen.

Benannt ist die Wanderung nach dem heiligen Vigilius, dessen Spuren an zahlreichen Orten entlang des Weges sichtbar werden. Historische Kirchen, Wallfahrtsorte und Klöster prägen ebenso das Landschaftsbild wie alte Bauernhöfe und jahrhundertealte Wege. Die Route bietet die Möglichkeit, die kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten zweier Regionen zu Fuß kennenzulernen und dabei jeden Tag neue Eindrücke zu sammeln. Dank der Einteilung in mehrere Etappen eignet sich die Via Vigilius besonders für Wanderer, die mehrere Tage in der Natur unterwegs sein und die Region in einem entschleunigten Tempo erleben möchten.

Wegbeschreibung

Die Wanderung beginnt an der Bergstation der Seilbahn Vigiljoch und führt zunächst über das Vigiljoch zum Gasthaus Jocher. Über Pawigl, St. Pankraz und den Gampenpass wird Unsere Liebe Frau im Walde erreicht. Die Route verläuft anschließend über St. Felix und den Felixer Weiher nach Fondo und weiter zum Wallfahrtsort San Romedio sowie nach Sfruz. Über Tres, Vervò und Vigo di Ton führt der Weg zur Malga Bodrina und nach Monte. Die letzten beiden Etappen verlaufen über Mezzolombardo und Vallene bei Terlago bis nach Vela und schließlich nach Trient. Die gesamte Strecke ist als Weitwanderung mit acht Tagesetappen angelegt und verbindet kulturelle Sehenswürdigkeiten mit abwechslungsreichen Natur- und Berglandschaften.

  1. Etappe: Von der Bergstation Vigiljoch zum Gasthaus Jocher
  2. Etappe: Vom Gasthaus Jocher über Pawigl, St. Pankraz und den Gampenpass nach Unsere Liebe Frau im Walde
  3. Etappe: Von Unsere Liebe Frau im Walde über St. Felix und den Felixer Weiher nach Fondo
  4. Etappe: Von Fondo über den Wallfahrtsort San Romedio nach Sfruz
  5. Etappe: Von Sfruz über Tres und Vervò nach Vigo di Ton
  6. Etappe: Von Vigo di Ton über die Malga Bodrina nach Monte
  7. Etappe: Von Monte über Mezzolombardo nach Vallene bei Terlago
  8. Etappe: Von Vallene über Vela nach Trient

Empfohlene Ausrüstung

Leichte Wanderschuhe mit guter Profilsohle, wetterfeste Bekleidung, Regenschirm, Trinkflasche sowie etwas Proviant für den Tag, Sonnenbrille und Sonnenschutz werden empfohlen.
Welche Ausrüstung zudem erforderlich ist, hängt stark von der Jahreszeit und den aktuellen Bedingungen auf dem Vigiliusweg ab. Eine sorgfältige Tourenplanung ist daher unerlässlich. Bei einer Tour dieser Länge spielt zudem ein möglichst geringes Rucksackgewicht eine wichtige Rolle.

Anfahrtsbeschreibung

Meran oder Bozen – Lana –  Abzweigung Ulten – Talstation Vigiljoch-Seilbahn

Parken

Die Parkplätze an der Talstation der Seilbahn sind begrenzt und kostenpflichtig, daher empfehlen wir eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Seilbahn ist sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Der Busbahnhof Lana ist nur 3 Gehminuten von der Talstation entfernt.
Nutze den gut ausgebauten öffentlichen Linienverkehr und die gute Anbindung an die Bahnhöfe von Marling, Meran oder Lana/Burgstall.

Buslinie 211 (Lana-Meran), Buslinie 214 (Lana-Völlan), Buslinie 215 (Citybus Lana), Buslinie 218 (Lanabus), Buslinie 245 (Meran-Lana-Ulten), Buslinie 246 (Meran-Lana-Gampenpass)

Aktuelle Fahrpläne finden Sie unter: www.suedtirolmobil.info