Die St. Prokulus Kirche
Ein mitteleuropäisches Kleinod
Die St. Prokulus Kirche
Die äußerlich unscheinbare St. Prokulus Kirche birgt im Inneren einen unbezahlbaren Schatz: Beeindruckende Wandmalereien aus dem frühchristlichen 8. Jahrhundert, die die Kirche zu einem der bedeutendsten Kunstschätze Mitteleuropas machen.

Neben den frühkarolingischen Fresken, ist die Kirche außerdem mit gotischen Fresken aus dem 14. Jahrhundert ausgestattet, u.a. mit der Darstellung der Schöpfungsgeschichte im Außenbereich. Jene Fresken, die die ältesten Fresken überdeckt haben, wurden abgenommen und sind heute Original im gegenüber liegenden Prokulus Museum zu besichtigen.

Die bekannteste Darstellung aus der Kirche ist vermutlich „Der Schaukler“, mit dem auch die Namensgebung der Kirche – Prokulus – in Zusammenhang gebracht wird. Der Heilige Prokulus, Überlebender der Christenverfolgung unter Diokletian, war einer der ersten Bischöfe von Verona. Auf Drängen des heidnischen Statthalters musste er allerdings aus der Stadt fliehen, was mit der Schaukelszene in der Prokuluskirche in Verbindung gebracht wird.

Seit über 30 Jahren wird die St. Prokulus Kirche vom Ehepaar Maria und Heinrich Koch betreut und geleitet. Mit viel Wissen und Liebe zum kleinsten Detail lassen sie die Fresken der Kirche lebendig werden, machen auf Besonderheiten wie die bunte Rinderherde, den geheimnisvollen Schaukler oder den keltischen Verzierungen aufmerksam und zeigen auf, dass gerade die Widersprüche in der Kirche eines deutlich machen – eine Versöhnung, eine Ähnlichkeit zwischen den Religionen.


Impressionen der St. Prokulus Kirche

Vorschriften und Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus

Zum Schutz für die Besucher und zur Eindämmung von COVID-19 gelten folgende Sicherheitsmaßnahmen.

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