Tuiflgschroa und Kettnrossln Tuiflgschroa und Kettnrossln

Tuiflgschroa und Kettnrossln

Alle brav gewesen? Nochmal schnell das "Vaterunser" üben?

Vielleicht stellt sich mit dem ersten Kuhschellengeläut ein wenig schlechtes Gewissen ein?
Spätestens am 05.12. ist der Tag der Wahrheit - derzeit noch tummeln sich die finsteren Gestalten vorwiegend in den Kellern und Scheunen, um das Tuifl-Gwond vorzubereiten. Wolle wird geklebt, die wuchtigen Hörner poliert, eine Spur von blutrot auf den "schiachn Lorffn" (häßliche Masken) nachgemalt.

In einigen Dörfern treiben die Tuifl schon jetzt ihr schauderhaftes Kettenrasseln und Tuifl-Gschroa.
Wenn dann am Donnerstag die Dunkelheit anbricht, kommen sie ... in Rabland (Höllentoltuifl) und im ganzen Meraner Land!
Ein schaurig-schönes Spektakel!

Tipps wie man meistens von den Tuifln verschont bleibt:
- man leiht sich ein paar Kinder aus (da sind die Tuifl immer nett)
- man hängt sich eine dicke Foto/Video-Kamera um den Hals (dann posieren sie, wenn man Glück hat .. ;-)
Karin Thaler | 02.12.2016
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St. Karpophorus Kirche

St.-Karpophorus-Kirche

Der schönste romanische Glockenturm Südtirols

Die kleine romanische Saalkirche mit Flachdecke im Latscher Ortsteil Tarsch, die dem wenig bekannten römischen Märtyrer Karpophorus geweiht ist, wartet mit einem der schönsten gegliederten romanischen Glockentürme im Vinschgau und ganz Tirol auf. Mauerblenden, Blendbögen und Schallfenster gliedern diese für den Vinschgau typischen Kirchtürme nach einer ganz bestimmten Hierarchie von unten nach oben. Dabei sind manche bauplastisch aufwändiger, andere bescheidener gestaltet. Der Turm von St. Karpophorus weist eine gemauerte Pyramide und einen gerade abschließenden Chor mit Kreuzgratgewölbe auf.
Die St.-Karpophorus-Kirche wurde, wie archäologische Funde belegen, auf mindestens zwei Vorgängerbauten errichtet. Um das Jahr 1214 schenkte Kaiser Friedrich diesen Sakralbau dem Deutschen Ritterorden. Mehrere Umbauten in der Spätgotik sowie 1744 und Anfang des 20. Jh. gaben dem Bau die heutige Gestalt. Dabei wurde der weithin sichtbare, symbolträchtige Kirchturm zum Glück vom Umbau verschont.
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