"Stadt, Land, Lecker" aus Partschins/Töll

ZDF Übertragung am 08.09.2018 im ZDF

In der Koch-Fernsehsendung "Stadt, Land, Lecker" des ZDF tritt ein Promi-Fernsehkoch gegen einen regionalen Koch an.
Für die neue Staffel, die Anfang September beginnt, reiste der namhafte Sternekoch Alexander Herrmann nach Partschins, um sich mit Janett Platino vom Restaurant Bad Egart zu messen.


Das Restaurant Bad Egart, auch bekannt als "Onkel Taa" in Töll/Partschins ist bereits seit 1430 eine Gaststätte und ältestes Badl Tirols. Heute verwöhnen Sie gleich drei Generationen im Restaurant. Janett Platino, Küchenchefin und Kräuterexpertin, wandelt klassische Traditionsgerichte der K.u.K. Hofküche, sowie heimische Spezialitäten in immer wieder neue Variationen ab und bedient sich dabei fantasievoll mit überraschenden Zutaten.

Die Partschinser Kandidatin muss im Kochduell eine regionale Spezialität zubereiten, welche vom - ihr zu Beginn noch unbekannten - Fernsehkoch verkostet wird. Dieser hat schließlich die Aufgabe, das Gericht innerhalb von drei Stunden ohne Rezeptvorlage im Foodtruck nachzukochen, während die lokale Köchin in ihrer Restaurantküche das Gericht erneut zubereitet. Nach Ablauf der drei Stunden verkostet und bewertet eine Jury beide Teller.

Vielen Dank an Janett Platino für die tollen Fotos!
Anna Götsch | 31.08.2018
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St. Prokulus Kirche

St.-Prokulus-Kirche

Ein Kirchlein sui generis

Das Kirchlein St. Prokulus ist ein kunsthistorisches Kleinod, das trotz intensiver, internationaler Forschungsarbeit noch immer so manches Geheimnis birgt. Aufgrund des Turms mit Doppelbogenfenstern und gemauertem Spitzhelmdach wirkt die Kirche auf den ersten Blick romanisch, jedoch wurde nur der Turm um 1185 angebaut.
Die Kirche wurde schon viel früher errichtet, vermutlich Ende des 8. Jahrhunderts.
Berühmt ist St. Prokulus für seinen einzigartigen, vollständig erhaltenen vorromanischen Freskenzyklus, der durch Ornamentmalereien in zwei Register geteilt ist. Die Fresken sind nicht zuletzt deshalb so gut erhalten, weil sie bis ins 20. Jahrhundert unter einer im Spätmittelalter aufgetragenen Schicht gotischer Malereien verborgen waren.

Weitere archäologische Ausgrabungen förderten die Reste eines spätantiken Hauses und einer frühmittelalterlichen Grabstelle zu Tage. Unter anderem wurde ein germanisches Kurzschwert als Grabbeigabe gefunden. Archivmaterial und menschliche Knochenfunde bezeugen zudem, dass der Kirchhof Mitte des 17. Jahrhunderts nach einer Epidemie als Pestfriedhof genutzt wurde, da St. Prokulus
außerhalb des Dorfkerns lag.

Das Prokulus Museum
Direkt gegenüber der Kirche lädt das Prokulus Museum dazu ein, noch tiefer in seine Geschichte und die Geschichte von Naturns einzutauchen. Das architektonische Juwel mit seinem ebenerdigen Eingang führt die Besucher in unterirdische Räume, wo sie entlang eines informativen Parcours nicht nur die gotischen Fresken bewundern können, die aus der Kirche entfernt wurden, um die älteren Malereien wieder sichtbar zu machen. Vier Raum-Zeit-Stationen bieten einen eindrucksvollen Überblick über verschiedene Epochen – von der Spätantike über das Frühmittelalter und die Gotik bis hin zum 17. Jahrhundert – und präsentieren die archäologischen Funde, die rund um die Kirche entdeckt wurden.
Öffnungszeiten Sommer: 24.03.2026 - 29.10.2026
 
Mo
Di
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Sa
So
10:00 - 12:30
14:30 - 17:30
Internationaler Museumstag: 17.05.2026 - 17.05.2026
 
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Tage der Romanik: 10.10.2026 - 11.10.2026
 
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Rindsschmorbraten mit Blauburgunder

Rindsschmorbraten mit Blauburgunder

Ein Rezept aus dem Weinkochbuch Meraner Land

Zutaten
800 g Rindfleisch (Tafelspitz oder Schulter)
750 ml braune Kalbsbrühe oder Fleischsuppe
Salz und Pfeffer aus der Mühle
4 Scheiben getrocknete Steinpilze, in Wasser eingeweicht
4 EL Öl zum Anbraten
1 Thymianzweig
300 g Röstgemüse (Karotten, Zwiebeln, Sellerie)
1 Rosmarinzweig
100 g reife Tomaten
1 Salbeiblatt
30 g Tomatenmark
1/2 Lorbeerblatt
250 ml Blauburgunder
1 EL Speisestärke zum Binden der Sauce
1 Knoblauchzehe
1 EL kalte Butter zum Verfeinern der Sauce
Zubereitung
Fleisch gut mit Salz und Pfeffer würzen, in einer heißen Schmorbratpfanne in Öl auf allen Seiten anbraten und anschließend aus der Pfanne nehmen.
Röstgemüse in grobe Würfel schneiden, in die Schmorbratpfanne geben, anrösten und überschüssiges Fett abgießen.
Tomaten und Tomatenmark hinzugeben, mit dem Rotwein ablöschen, Fleisch dazugeben und die Flüssigkeit fast vollständig einkochen lassen.
Knoblauchzehe, braune Kalbsbrühe, getrocknete Pilze, Thymian, Rosmarin, Salbei und Lorbeerblatt dazugeben und im Rohr zugedeckt bei 160 - 180 Grad 2 bis 2 1/2 Stunden weich schmoren. Während des Schmorens das Fleisch öfters wenden.

Fleisch aus der Pfanne nehmen und warm halten.
Sauce entfetten, auf die richtige Konsistenz einkochen (etwa 15 Minuten) lassen, abschmecken, passieren und eventuell mit etwas Stärkemehl binden und mit Butter verfeinern.

Fleisch in Scheiben schneiden, auf Teller verteilen, mit Sauce übergießen und mit Brot- und Speckwürfeln garnieren.


Tipp:
Als Beilage zu diesem Gericht empfehlen wir Kartoffelpüree, Gitterkartoffeln oder Brokkoliröschen.
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