Tief unter der Erde - der geheimnisumwitterte Bunker auf der Töll

Tief unter der Erde - der geheimnisumwitterte Bunker auf der Töll

Kurz nach dem Einstieg in den Marlinger Waalweg, getarnt und versteckt zwischen Bäumen und Gestrüpp, befindet sich der geheimnisumwitterte Bunker auf der Töll.

Zum Schutz vor einer Invasion Hitlers ließ Mussolini zahlreiche Bunker in Südtirol errichten. Nicht nur entlang der Reschengrenze wurden Verteidigungsanlagen gebaut, auch auf der Töll bei Partschins sollten einige Bunkeranlagen vor einem möglichen Angriff schützen.

Der Bunker auf der Töll wurde, wie fast alle der 350 realisierten Bunker in Südtirol, nie zur Gänze fertiggestellt. 1942 wurden die Bauarbeiten nämlich nach wiederholtem Protest des Deutschen Reiches eingestellt. Zum Einsatz kam er glücklicherweise nie. Und doch soll er wohl der modernste Bunker zur damaligen Zeit gewesen sein.

Der Bunker auf der Töll wurde 2014 von den Gemeinden Algund und Marling erstanden und für Führungen zugänglich gemacht. Drei Eingänge führen in die feucht-kühlen Gänge des Bunkers bei Meran und versetzen die Besucher in eine vergangene Zeit.

Bunkerbesichtigungen mit Führung werden von Mai - Oktober vom Thalguterhaus Algund angeboten.
Infos: Thalguterhaus Algund - Tel. +39 0473 220442
Anna Götsch | 08.07.2020
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Klösterle St. Florian

Klösterle St. Florian

Die Pilgerherberge in Neumarkt

Vom frühen Mittelalter bis in die Neuzeit zogen jährlich Tausende Pilger über die Alpen, um nach Rom zu gelangen. Während wohlhabende Reisende die Routen über die Berge nahmen, blieb einfachen Pilgern oft nur der beschwerliche Fußweg durch das damals sumpfige Talbecken der Etsch, das in Tagesmärschen bewältigt werden musste. Einer davon führte von Bozen nach Laag bei Neumarkt, am Fuße des Madruttberges, wo das Hospiz St. Florian die Reisenden bewirtete und ihnen Unterkunft bot. Im Gegensatz zum heutigen Wortsinn bezeichnet ein Hospitium im Mittelalter eine klösterliche Pilgerherberge.
Das romanische Bauwerk aus dem 13. Jh., heute „Klösterle“ genannt, ist uns erhalten geblieben. Gemeinsam mit der St. Florian Kirche ist es nicht nur eines der schönsten romanischen Ensembles im gesamten Alpenraum, sondern auch eines der wenigen vollständig erhaltenen Hospize Europas.
1494 beherbergte St. Florian noch einen letzten berühmten Gast, den Künstler Albrecht Dürer, der auf seiner Reise nach Venedig hier übernachtet haben soll. Darum findet sich hier anstelle der einstigen Pilgerroute der Dürer-Weg. Auch das malerische Klösterle in St. Florian wandelte sich vom Pilgerhospiz zu einem Ort der Kultur und der Musik, wo heute jeden Sommer Konzerte und Aufführungen stattfinden.
Impressionen
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Vinschger Brotsuppe Vinschger Brotsuppe

Vinschger Brotsuppe

Die Vinschger Brotsuppe ist eine typische Spezialität aus dem Vinschgau. Diese Brotsuppe wird aus dem berühmten Vinschger-Paarl zubereitet!

20 Min
Vorbereitungszeit
60 Min
Koch-/Backzeit
Zutaten
Für 4 Personen

Für die Gemüsebrühe
30 g Butter
300 g gemischtes Wurzelgemüse
(Karotten, Zwiebel, Stangensellerie, Lauch, evtl. einige Champignons, Petersilienzweige)
1,5 l Wasser
Salz, Pfeffer und Muskatnuss
Dann abseihen und nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

Für die Einlage
etwas Butter
½ Zwiebel
½ Stange Lauch
1 hartes Vinschger-Paarl (oder 3 Minipaarlen)
Schnittlauch
Zubereitung
Butter in der Pfanne leicht bräunen, das Gemüse zugeben, leicht anrösten lassen und mit dem Wasser aufgießen. Für ca. 1 Stunde leicht simmern lassen.
Das harte Paarl nach Möglichkeit in einer Gromml (typisches Holzbrett mit eingehängtem Messer) kleinschneiden.
Wichtig ist, dass es kleine mundgerechte „Brocken“ sind.
Die Zwiebel und den Lauch in der Butter anrösten, das zerkleinerte Brot zugeben, kurz schwenken und in die Teller geben.
Mit der Suppe aufgießen, mit Schnittlauch verfeinern und servieren.
Vinschger Brotsuppe, die nicht mit „richtiger Brühe“, sondern mit Wasser und Würze serviert wird, wird als „Lottersupp“ bezeichnet.

Unser Tipp:
Die Vinschger Brotsuppe kann man auch mit Fleischsuppe servieren – in diesem Fall das dabei gekochte Rindfleisch kleingeschnitten in die Suppe geben. Verschiedene weitere Abwandlungen des Originalrezeptes sind auch die Beigabe eines in der Suppe pochierten Ei‘s oder/und Meraner Würstel/Schweinswurst.
Ein Rezept von: Tourismusverein Partschins
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