St. Benedikt Kirche

St.-Benedikt-Kirche

Ein frühmittelalterliches Kleinod

Die Kirche St. Benedikt in Mals im Vinschgau ist schon aufgrund ihrer Baugeschichte eine der interessantesten Kirchen im Alpenraum, datiert sie doch in die zweite Hälfte des 8. Jh. zurück – in jene rätselhafte Epoche zwischen Spätantike und Mittelalter, von der uns nur noch wenige steinerne Zeugen berichten. Die Kirche am Ortsrand des siebentürmigen Mals beherbergt darüber hinaus seltene Fresken aus der Zeit Karls des Großen.
St. Benedikt unterstand als Eigenkirche bis ins 12. Jh. dem Bischof von Chur. Danach erfolgte eine Ummantelung der Saalkirche sowie der Anbau eines eigenständigen romanischen Kirchturms. Erst im 20. Jh. wurde der außergewöhnliche kunsthistorische Wert dieses präkarolingischen Juwels erkannt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Dabei kommt es beinahe einem Wunder gleich, dass die Kirche die Zeit überdauert hat, denn im Lauf der Jahrhunderte wurde sie mehrmals von einer Mure in Mitleidenschaft gezogen.

Charakteristisch für St. Benedikt sind die Rundbogentüren und -fenster. Im Kircheninneren befinden sich hinter den Rundbogenfenstern drei Altarnischen und zwei vorromanische Stifterbilder. Diese um das Jahr 800 entstandenen Fresken zählen zu den spärlichen Zeugnissen karolingischer Wandmalerei.

Der Fränkische Grundherr
Die Fresken in St. Benedikt erstrecken sich über die gesamte Altarwand. An den Trennwänden zwischen den Nischen finden sich zwei Stifterbilder: ein Geistlicher, der das Modell einer Saalkirche trägt, und ein adliger Grundherr mit einem Schwert. Diese karolingische Wandmalerei ist die einzige bis heute bekannte Darstellung eines fränkischen Grundherren jener Epoche und birgt daher interessante Details über Kleidung und Bräuche dieser Zeit. Weitere Fresken zeigen unter anderem Szenen aus dem Leben Papst Gregors des Großen und des Geschichtsschreibers Hl. Paulus.

Öffnungszeiten Sommer: 06.04.2026 - 08.11.2026
 
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10:00 - 11:30
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Focaccia - Italienisches Fladenbrot

Italienisches Fladenbrot im bäuerlichen Brotbackofen ...

10 Min
Vorbereitungszeit
20 Min
Koch-/Backzeit
Zutaten
Zutaten für 4 Personen

Für den Teig

350 g Mehl Typ 00
150 g Hartweizenmehl oder Mehl Typ 0
300 ml Wasser
10 g Salz
4 EL Olivenöl
2 TL Zucker
1 Würfel Hefe
Etwas grobes Salz
Nach Belieben Rosmarin, Oliven, Zwiebel, Tomaten zum Belegen.
Zubereitung
Alle Zutaten für den Teig in einer Schüssel vermengen und zu einem zähen Teig rühren. Dann ca. 2 Stunden ruhen lassen.
Den Teig nochmal zusammenrühren und wieder für ca. 3 Stunden ruhen lassen.
Backofen auf ca. 230° vorheizen. Die Teigmasse in eine geölte Auflaufform oder auf ein Blech geben und mit den Fingern Mulden eindrücken Tipp: damit der Teig nicht an den Fingern kleben bleibt, diese mit Olivenöl einreiben.

Mit grobem Salz bestreuen, nach Belieben mit Rosmarin, Oliven etc. belegen.
Nochmal kurz ruhen lassen, etwas Olivenöl darauf träufeln und im Ofen ca. 20 Minuten goldgelb backen.
Ein Rezept von: Tourismusverein Partschins
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