27.01.2026 20:30 - 22:30

Theater in italienisch - Lu santo jullare Francesco

Eine Fabel über das Leben des Hl. Franzikus von Assisi.

In italienisch: Lu santo Jullare Francesco (Der heilige Narr Franziskus) von Dario Fo ist eine Fabel über das Leben des Heiligen aus Assisi, die die Stile und Erzählformen des mythischen Mistero Buffo in der theatralischen Sprache des Grammelot aufgreift. Ausgehend von volkstümlichen Legenden, kanonischen Texten aus dem 14. Jahrhundert und Dokumenten, die in den letzten Jahrzehnten aufgetaucht sind, konstruiert der Nobelpreisträger eine kraftvolle, spielerische und keineswegs hagiografische Erzählung über den „Hofnarren Gottes“, wie sich der heilige Franziskus gerne nannte.
Fos Erzählung ist Spiritualität und Mythos, Fabel und Satire zugleich und skizziert einen Franziskus, der sich allen Reichtums entledigt, um sich den Besitzlosen zu nähern, den Menschen, Wölfen oder Vögeln eine Botschaft der Brüderlichkeit und des Friedens zu predigen, seinen Gesang der Kreaturen zu komponieren und zu vertonen.
Jahrestag des Todes des Heiligen Franz von Assisi wird Ugo Dighero, Schauspieler, schon seit Jahren Interpret des Mistero Buffo, der auf den „Segen“ und das Drängen von Fo selbst zurückgeht, der perfekte Schauspieler und Narr von heute, diese Gratwanderung vollziehen. 2026 ist auch ein besonderes Jahr, um an Dario Fo zu erinnern: Es ist der Jahrestag seiner Geburt und zehn Jahre nach seinem Tod. Es ist unmöglich, seine außergewöhnliche Theaterkarriere nicht zu feiern. Wenn man diesen wunderbaren Narren heute auf die Bühne bringt, darf man nicht vergessen, dass 2013 der verstorbene Kardinal Bergoglio, der Papst wurde, symbolisch, politisch und zum ersten Mal in der Geschichte den Namen Franziskus wählte: die Heilige des Friedens und des Lächelns, der Bewahrung der Schöpfung, der armen Kirche für die Armen. Der Lektion von Fo folgend, bewegt sich die Aufführung also auf zwei parallelen Wegen, indem sie die historische Realität des Weges von Franziskus in der christlichen Welt nachzeichnet und gleichzeitig von der reformierenden Revolution erzählt, die Papst Franziskus in der Kirche unserer Zeit umzusetzen versucht.

Von Dario Fo
Mit Ugo Dighero
Bearbeitung und Regie von Giorgio Gallione
Szenen und Kostüme Lorenza Gioberti
Lichtgestaltung Aldo Mantovani
Koproduktion Teatro Stabile di Genova, CMC/ Nidodiragno
In Zusammenarbeit mit dem Teatro della Juta
Anfahrt
Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Vom Bahnhof Meran kannst du die Stadtbuslinien Nr. 1 oder Nr. 4 bis zur Haltestelle „Theaterplatz“ nehmen. Das Stadttheater befindet sich am Theaterplatz im Stadtzentrum.
Im nahegelegenen Parkhaus Therme befinden sich Behindertenparkplätze, die nur wenige Minuten zu Fuß vom Stadttheater entfernt sind.
Entlang der Freiheitsstraße, Nähe Theater, findest Du Fahrradstellplätze. Achte darauf, Fahrräder und E-Roller nicht unachtsam abzustellen. Sie können für blinde und sehbehinderte Menschen eine Gefahr darstellen, da sie Hindernisse beim sicheren Begehen von Wegen und beim Auffinden von Eingängen bilden. Bitte nütze die vorgesehenen Fahrradabstellplätze.
Termine
27.01.2026 20:30 - 22:30
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