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Schwitzen für die Schönheit
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Schwitzen für die Schönheit

Was die Finnen schon lange wissen, lieben auch Südtiroler immer mehr: Saunabesuche. Welche Sauna sich für wen eignet und warum man vor dem Schwitzen auf Knoblauch verzichten sollte.

Sich schön schwitzen ist angesagt! Schwitzen ist nicht nur gesund, sondern macht auch schön.

Regelmäßige Saunabesuche stärken das Immunsystem und trainieren Herz und Kreislauf. Beim Schwitzen wird aber auch die Haut kräftig durchblutet und mit reichlich Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Das Ergebnis: die Haut wird am ganzen Körper rosig und straff. Doch sich einfach so in die heiße Sauna zu setzen ist der falsche Weg. Zum richtigen Saunieren gehört mehr. Zuallererst die Wahl der am besten geeigneten Art von Sauna.

In der Therme Meran gibt es gleich mehrere Saunen: drei Dampfbäder (eines davon im Thermenpark), die Südtiroler Bio-Heusauna, das Caldarium mit Sole-Inhalation und die finnische Blockhaussauna im Freien. Hier schwitzen Sie sich bei Temperaturen zwischen 40 und 100 Grad schön und gesund.

Finnische Sauna – der Klassiker
Eine finnische Sauna in der Therme Meran befindet sich im Innenbereich, die zweite im Außenbereich. Diese ist gleichzeitig eine der größten Blockhaussaunen Südtirols. Sie bietet nämlich Platz für bis zu 100 Personen. In den finnischen Saunen herrscht trockene Heißluft (zehn Prozent Luftfeuchtigkeit) bei einer Temperatur zwischen 90 und 100 Grad. Diese Sauna reinigt den Körper von Schlackenstoffen, stärkt das Immunsystem sowie Herz und Kreislauf. Besonders toll: In der Blockhaussauna kann man sich nach dem Saunagang in einem eigens dafür abgetrennten Nacktbereich direkt an der frischen Luft abkühlen.
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Bio-Heusauna – die schonende Alternative zur finnischen Sauna
Durch die feucht-warme Luft und den niedrigeren Temperaturen werden die ätherischen Öle des Heus freigesetzt und können gut über die Atemwege sowie die Haut aufgenommen werden. Sie wirken beruhigend, entspannend und entzündungshemmend.

Dampfbad Trauttmansdorff – Aufgüsse in Orange
Das Dampfbad „Trauttmansdorff“ ist ganz in Orange gehalten. Hier werden alle Aufgüsse mit einheimischen, biologischen Kräutern gemacht, die aus den botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff stammen. Das Dampfbad ist zwischen 42 bis 45 Grad warm bei 100 Prozent Luftfeuchtigkeit. Es lindert chronisch-rheumatische Schmerzen sowie oberflächliche Kreislaufprobleme und ist auch bei leichten Erkältungen und Husten geeignet.

Dampfbad „Passerstein“ – saunieren wie die alten Römer
Neu 2018 ist das Dampfbad Passerstein. Hier herrscht eine Luftfeuchtigkeit von 95 bis 100 Prozent und einer Temperatur zwischen 42 und 48 Grad. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit und die konstante Wärme werden die Poren der Haut geöffnet, der Heilungsprozess bei Erkältung und Husten gefördert, die Muskulatur entspannt und das Herz-Kreislauf-System trainiert. Zudem ist das Dampfbad ideal, um sich auf einen Saunagang vorzubereiten, bei dem die Temperaturen höher und die Hitze trockener sind. 20 Personen haben übrigens im Dampfbad Platz.
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Neben der Saunawelt gibt es in der Therme Meran zudem 25 Pools im Außen- und Innenbereich, das Fitness-Center und einen fünf Hektar großen Park. Der Außenbereich ist jährlich ab 15. Mai geöffnet. Das Thermalwasser wird in einem 1.200 Meter langen Stollen am Vigiljoch bei Lana gesammelt.

Unser Tipp für den Sommer: Legen Sie sich ganz hinten in den Park, dort ist meist nicht so viel los und man kann einen Besuch noch mehr genießen. Und für ein bisschen Zeit zu zweit gibt es den Kinderhort.

Die Therme Meran mit ihrem großen, eleganten Bauwerk steht übrigens mitten in der Kurstadt, was eine Besonderheit für eine Therme ist. Ein Besuch kann also gut mit einem Stadtbummel kombiniert werden oder im Winter mit einem Besuch auf dem berühmten Meraner Weihnachtsmarkt.

Special Tipp: Besuchen Sie die Therme im Winter, wenn es dunkel ist. Kaufen Sie sich ein Drei-Stunden-Ticket und genießen Sie Sauna und Pools unter Sternenhimmel.

Auch für Spontane lohnt sich übrigens ein Thermenbesuch, denn im internen Shop gibt es alles (wirklich alles) was man für einen Saunabesuch braucht: Handtücher oder Bademantel, Seife oder Duschgel und Badelatschen.
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Nun, da Sie alles beisammenhaben, geht es weiter mit unseren 7 Tipps zum Saunieren.

  1. An oberster Stelle steht: sich Zeit nehmen. Für einen Saunabesuch sollten Sie mindestens zwei bis drei Stunden einplanen. Besuchen Sie zum ersten Mal eine Sauna und sind die Wärme nicht gewohnt, sollten Sie am besten vormittags in die Sauna und zwar auf die unteren Bänke. Auf den obersten Bänken ist die Hitze nämlich am größten.

  2. Generell gilt: Die letzte Mahlzeit sollte rund zwei Stunden zurückliegen, um den Kreislauf nicht unnötig zu belasten. Besser nicht: Knoblauch oder Zwiebeln essen. Sie würden den Geruch der Körperausdünstungen verstärken. Unangenehm für die Mitsaunagänger.

  3. Aufgrund der Hygiene sollten Sie vor dem Betreten der Sauna unbedingt duschen. Dadurch entfernen Sie zudem den Fettfilm von der Haut. Danach abtrocknen – so schwitzt die Haut besser. Entfernen Sie Schmuck und Uhren, denn vor allem Metall wird beim Schwitzbad stark erhitzt.

  4. Legen Sie ein großes Badetuch auf die Sitzbank und setzen oder legen Sie sich hin. So wie Sie sich wohlfühlen. Ein Saunagang sollte nie länger als 15 Minuten dauern. Verlassen oder betreten Sie die Sauna nicht während des Aufgusses.

  5. Auch zu vermeiden: Alkohol. Trinken Sie aber nach dem Saunagang ein Liter Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte.

  6. Gut durchgeschwitzt folgt nach dem Saunabesuch die Abkühlung. Besser nicht: Ins eiskalte Wasser springen, das verkraftet nicht jeder Kreislauf. In der Therme Meran heißt es nach der Sauna: Ab in den Schneeraum! Bei minus zehn Grad können Sie Ihren Körper dort mit Schnee einreiben – der Kälteschock, der nur für Menschen mit gesundem Kreislauf geeignet ist, bleibt so aus. Von der Decke rieseln zudem zarte Flocken. Ein Gefühl wie inmitten der Südtiroler Gletscherwelt.

  7. Nach dem Saunabesuch ist ein Peeling optimal. Denn durch die Wärme und den Dampf ist die Haut perfekt dafür vorbereitet. Danach geht es in den Ruheraum. In der Therme Meran gibt es ab 2018 einen neuen Ruhebereich – ein zusätzliches, zweistöckiges Gebäude mit direktem Zugang über eine Treppe von der Saunawelt. Die internen Ruhe- und Entspannungsbereiche sollen mit 190 Liegen ergänzt werden. Die Lounge, die sich zurzeit zentral in der Saunawelt befindet, wird in das neue Gebäude verschoben und um eine Fire-Lounge erweitert, sodass der neue Ruhebereich eine noch gemütlichere Atmosphäre bekommt.

News: vier Privatsuiten, die über den Becken zu schweben scheinen
Die Suiten sind perfekt für Paare oder beste Freundinnen. Kombiniert werden kann die Übernachtung mit tollen Spa-Paketen. Von oben hat man eine zauberhafte Aussicht nach unten, nicht aber umgekehrt, damit der persönliche Bereich gewahrt bleibt.

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