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Auf Augenhöhe mit Adlern, Eulen und Geiern
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Auf Augenhöhe mit Adlern, Eulen und Geiern

Wenn wilde Greifvögel über den Köpfen kreisen.

Jetzt heißt es: ruhig sein! „Köpfe senken und bitte nicht aufstehen“, weißt Florian Gamper die Besucher an. „Und lieber nichts essen“. Sein Arm ist in einen dicken Lederhandschuh gehüllt. Ein Bussard sitzt auf ihm. Ein kräftiger Flügelschlag und der Greifvogel fliegt in den Himmel. Gleichmäßig kreisend immer höher. Die Besucher blicken gebannt nach oben. Nicht nur die Kinder staunen.

Jeden Tag ziehen die Flugvorführungen über dem Burghügel von Schloss Tirol im gleichnamigen Dorf dutzende Besucher in den Bann. Adler, Geier, Falken, Milane, Eulen und Bussarde ziehen majestätisch ihre Kreise. Ein atemberaubender Anblick, der sich den Besuchern hier im Vogelpflegezentrum „Gufyland“ bietet.

Dressiert sind diese Wildtiere nicht. Bei der Flugschau kontrollieren sie lediglich ihr Revier und werden mit essbaren Belohnungen „bestochen“. Florian und sein Kollege Willy sind die Bezugspersonen der Greifvögel. Sie kümmern sich nicht nur um die Tiere, sondern klären die Besucher auch über das Leben der Wildvögel auf. Einige Tiere sind sogar vom Aussterben bedroht. Im Hintergrund thront Schloss Tirol, eines der bekanntesten Schlösser in ganz Südtirol.

Die Hauptaufgabe des Vogelpflegezentrums ist aber nicht die Flugshow. Die tägliche Arbeit der Privatinitiative spielt sich im Hintergrund ab. Wie der Name bereits verrät, ist das Zentrum nämlich dazu da, Wildvögel aufzunehmen und gesund zu pflegen. Werden verletzte oder hilflose Tiere in Südtirol aufgefunden, dann werden Florian, Willy und die anderen Mitarbeiter vom Gufyland gerufen. Sie pflegen die Tiere gesund und entlassen sie später, wenn möglich, wieder in die freie Wildbahn. Die günstige Lage des Pflegezentrums bietet optimale klimatische Voraussetzungen, um sich um die verletzten Wildvögel zu kümmern.
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Die Hauptaufgabe des Vogelpflegezentrums ist aber nicht die Flugshow. Die tägliche Arbeit der Privatinitiative spielt sich im Hintergrund ab. Wie der Name bereits verrät, ist das Zentrum nämlich dazu da, Wildvögel aufzunehmen und gesund zu pflegen. Werden verletzte oder hilflose Tiere in Südtirol aufgefunden, dann werden Florian, Willy und die anderen Mitarbeiter vom Gufyland gerufen. Sie pflegen die Tiere gesund und entlassen sie später, wenn möglich, wieder in die freie Wildbahn. Die günstige Lage des Pflegezentrums bietet optimale klimatische Voraussetzungen, um sich um die verletzten Wildvögel zu kümmern.

Jährlich werden rund 250 dieser Tiere ins Gufyland gebracht. Etwa die Hälfte können nach der Genesung wieder freigelassen werden. Sind die Tiere flugunfähig oder überlebensunfähig, dann dürfen sie im Zentrum bleiben. In einer der 24 geräumigen Spezialvolieren auf rund 9.000 Quadratmetern. Auf einem 300 Meter langen Rundgang können Besucher die Tiere in den Volieren entdecken und erfahren zusätzlich auf zehn Großschautafeln interessante Fakten über diese großartigen heimischen Vogelarten.

Wer sich eine Flugvorführung im Gufyland ansieht, der sollte unbedingt einen Besuch in Schloss Tirol einplanen. Dieses befindet sich direkt oberhalb des Flugzentrums. Das Schloss war ehemals die Stammburg der Grafen von Tirol und die Wiege der Grafschaft Tirol. Neben dem Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte gibt es hier regelmäßig wechselnde Kunstausstellungen. Ruhesuchende sollten sich in den Innenhof setzen. Neben Shop und Café laden der Schatten der Bäume und der plätschernde Brunnen dazu ein, auch einfach zu relaxen oder ein Buch zu lesen. Vom Schloss aus genießen Sie außerdem einen atemberaubenden Blick auf Meran und die Südtiroler Bergwelt.
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