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Bauernhöfe im Schnalstal
Eine Zeitreise durch die Jahrhunderte
Bauernhöfe im Schnalstal

Bauernhöfe im Schnalstal

Eine Zeitreise durch die Jahrhunderte

Eine jahrhundertealte Bergbauernkultur prägt das lange Zeit abgeschiedene Tal. Noch heute schmücken viele, teilweise über 700 Jahre alte Bauernhöfe die steilen Talflanken des Schnalstals.

Charakteristisch für das ursprüngliche Tal sind die an den exponierten Felshängen wie Schwalbennester klebenden, von Wind und Wetter dunkel gefärbten Höfe. Die Tradition der geschlossenen Höfe – also die Weitergabe der Höfe an nur einen Erben – trug maßgeblich dazu bei, dass im Schnalstal viele Gehöfte im Originalzustand erhalten blieben.

Einige Bauernhöfe im Schnalstal, wie z.B. der Finailhof, stellen historische Exponate aus und gleichen im Inneren einem Museum. Auf dem Erlebnisbauernhof Oberniederhof, einem der ältesten Bauernhöfe des Tales, kann man die lebendige Geschichte eines Bauernhofes und den Stall mit den vielen Tieren hautnah im Rahmen einer geführten Besichtigung kennenlernen.
Arche- und Biobauernhof Oberniederhof
Arche- und Biobauernhof Oberniederhof
Der Oberniederhof ist ein denkmalgeschütztes Anwesen, welches auf stolze 700 Jahre Geschichte zurückblicken darf. Das Motto des Arche/Biolandbauernhofes lautet ...
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„DER HOF IST MEIN LEBEN“ EINSAM – ABER NICHT VEREINSAMT HOCHGELEGENE BERGHÖFE IM SCHNALSTAL
„DER HOF IST MEIN LEBEN“ EINSAM – ABER NICHT VEREINSAMT HOCHGELEGENE BERGHÖFE IM SCHNALSTAL
Sie sind die kostbarsten Schätze im Schnalstal. Von den Besitzern geliebt, von Wanderern bewundert und wegen ihrer authentischen Kulisse von Filmemachern geschätzt. Über Jahrhunderte haben die hochgelegenen Berghöfe dem Einfluss von Wetter und Wandel getrotzt und scheinen so tief verwurzelt in Wiesen, Wäldern und Bergen wie ein alter Baum. Mit ihren blumengeschmückten Holzfassaden, den heimeligen Stuben, den Stadeln und Ställen wecken sie die Ursehnsucht nach Geborgenheit. Sie erzählen die Geschichten vieler Generationen, die sich schon um die Kachelöfen versammelten und den Häusern eine Seele gaben. Lichtjahre entfernt von der Betriebsamkeit der Stadt, weit weg von der Bequemlichkeit hochtechnisierter Haushalte und hoch über dem Glitzer der Nacht mögen die archaischen Gehöfte im Schnalstal zwar abseits liegen, aber einsam fühlen sich ihre Bewohner nicht. Autorin Dagmar Gehm hat einige von ihnen besucht.
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