Die Tradition der Kiniweihe
Tradition und Brauchtum in Partschins
Die Tradition der Kiniweihe
Die Tradition der Kiniweihe
Die Tradition der Kiniweihe
Die Tradition der Kiniweihe
Die Tradition der Kiniweihe
Die Tradition der Kiniweihe
Die Tradition der Kiniweihe
Es ist ein alter Brauch: am 6. Jänner wird die „Dreikönigsweihe“ zelebriert.

Die ganze Familie zieht betend und Weihwasser sprenkelnd durch alle Räume des Hauses.
Gleichzeitig wird „geweihräuchert“: in einem Gefäß wird leichtes Feuer entfacht, der Weihrauch (luftgetrocknetes Harz aus dem Weihrauchbaum) zugefügt,
so sollen Gefahren diesem Haus fernbleiben.
Auch die Felder, Ställe und Gerätschaften der Bauern werden bedächtig und andachtsvoll für die Segnung abgegangen.
Auch die Tiere werden gesegnet und alles, was zum Bauernhof gehört.

Mit geweihter Kreide wird an den Türen der Segensspruch der „Kini“ (Hl. 3 Könige) mit der Jahreszahl angeschrieben: 20 C+M+B 21.
Das C+M+B wird dabei entweder als die Anfangsbuchstaben der Namen Caspar, Melchior und Balthasar gedeutet, öfter aber als Segensbitte:
Christus Mansionem Benedicat („Christus segne dieses Haus“).

Im Anschluss wird gemeinsam der Rosenkranz gebetet.
… quem Virgo per Spiritum Sanctum concepisti.