Rablander Weiher Ade!
Wie eine invasive, aus Nordamerika importierte Wasserpflanze dem beliebten Naturidyll am Etsch-Radweg in Rabland den Garaus macht
Rablander Weiher Ade!
Rablander Weiher Ade!
Rablander Weiher Ade!

Rablander Weiher Ade!

Wie eine invasive, aus Nordamerika importierte Wasserpflanze dem beliebten Naturidyll am Etsch-Radweg in Rabland den Garaus macht

Seit einigen Monaten zeigt sich dort, wo noch vor kurzem Erholungssuchende, Familien und Radfahrer die Ruhe und Natur des idyllischen Rablander Weihers genossen haben, ein völlig anderes Bild: Der einst so saubere und klare Wasserspiegel des beliebten Fischerteichs ist einer trüben, grünlich-braunen Brühe gewichen, an deren Ufer schweres Gerät kubikmeterweise Schotter und Murmaterial auftürmt.
Schuld an diesem verzerrten Bild ist eine Pflanze. Elodea nuttallii, auch bekannt als Schmalblättrige Wasserpest, ist eine ausdauernde Wasserpflanze aus Nordamerika, die sich binnen kürzester Zeit wucherartig ausbreitet und gravierende Auswirkungen auf die biologische Vielfalt und das heimische Ökosystem hat.
Wie Elodea nuttallii in den Rablander Weiher gelangt ist, lässt sich nicht genau sagen. Es wird jedoch vermutet, dass es das unachtsame Entleeren eines Aquariums gewesen sein könnte, denn die gebietsfremde Pflanze kennt man in Europa eigentlich nur als Zierpflanze für Aquarien und Teiche.
Um zu verhindern, dass sich die Wasserpest weiter ausbreitet und womöglich auch andere Lebensräume bedroht – der Rablander Weiher mündet nämlich in die Etsch! – war ein schnelles Handeln gefragt. Landesämter, Fischerverein und Gemeinde erarbeiteten einen Plan, bei dem zunächst der Seespiegel herabgesenkt, die Pflanzenmasse entfernt und anschließend der Weiher mit sauberem Schüttgut aufgeschüttet werden sollte.
In einem weiteren Schritt ist eine Renaturierung des Rablander Weihers geplant, damit dieser wieder – in neuer Form – von Gästen und Einheimischen als Naherholungszone genutzt werden kann.
Rablander Weiher

Grüne Naherholungszone mit reicher Fauna und Flora

Naturidyll mit Bergblick in Partschins
In Rabland, unweit des Bahnhofs und direkt am Etsch-Radweg Via Claudia Augusta, lädt ein idyllischer Weiher zum Ruhe tanken und Natur genießen ein.

Begleitet vom Gesang der Vögel, dem Rauschen der Blätter in den Bäumen und den Stimmen der Tiere, die dieses natürliche Refugium bewohnen, kann sich der Wanderer, Radfahrer und Spaziergänger wunderbar entspannen und erholen. Der kleine Fischerteich, der vom frischen Quellwasser des Partschinser Zielbachs gespeist wird, ist Rückzugsort und unersetzlicher Lebensraum für verschiedene Vogelarten wie Stockente, Blässhuhn, Graureiher, Wasseramsel, Bachstelze und Teichrohrsänger, aber auch für Lurche und Amphibien, Fische und Wasserinsekten, wie die Königslibelle oder die Grüne Mosaikjungfer.
Alle diese Arten sind auf besonders saubere und natürliche Gewässer angewiesen.

Daher sind rücksichtsvolle Besucher, die die Ruhe und Sauberkeit des Rablander Weihers zu schätzen wissen, gern gesehene Gäste.
Die schattenspendenden Bäume und der herrliche Blick auf die Partschinser Berge machen den Weiher zum idealen Ausflugsziel für Familien und zum willkommenen Rastplatz für Radfahrer.

Besonders intensiv lässt sich die herrliche Natur des Rablander Weihers bei einer geführten Kneipp- und Kräuterwanderung erleben, die der Tourismusverein Partschins wöchentlich von Frühjahr bis Herbst organisiert. Ein echtes Highlight für wissensdurstige Kinder sind auch die Daksys Aktionstage, wenn die Naturpark Ranger vom Naturpark Texelgruppe zum Erkunden der spannenden Wasserwelt laden.
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