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Die Tradition "Palmbuschnbindn" vor Palmsonntag
Tradition und Brauchtum in Partschins
Die Tradition
Die Tradition
Die Tradition
Der Palmsonntag ist der 6. und letzte Sonntag der Fastenzeit und der Sonntag vor Ostern. Am Palmsonntag wird des festlichen Einzugs Jesu Christi in Jerusalem gedacht. Zum Zeichen seines Königtums jubelte das Volk ihm zu und streute Palmzweige aus.

Traditionell werden am Freitag und Samstag Abend vor Palmsonntag in Partschins die traditonellen Südtiroler "Palmbuschn" für den Palmsonntag gebunden.
Zum Palmbuschnbindn treffen sich die Partschinser Schützen auf einem der näheren Bauernhöfe und Binden bis in die Nacht hinein. Recht lustig wird's auch zugehen.
Zum Palmbuschnbindn ist es Brauch, sieben Naturmaterialien für Gottes Schutz und Segen einzubinden. Darunter sind Buchsbaum, Efeu, Kranewitt und "Hoadern" (Erika).
Die Bündel werden dann am Palmsonntag vom Pfarrer gesegnet und nach der Hl. Messe an die Kirchgänger verteilt, zur Erinnerung an den festlichen Einzug Jesu Christi in Jerusalem.

Zuhause wird der Palmbuschen zwischen Kruzifix und Herrgott aufbewahrt.
Die Bündel werden bei Gewitter und Unwetter im Ofen oder Herd angezündet und sollen so Unheil abwenden.

Für das Sammeln der Kranewitten wurde Christian Oberperfler vom Dursterhof (im Bild) beauftragt.
So trägt jeder Einzelne mit seinem Tun bei, diesen alten Brauch am Leben zu erhalten.
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Brauchtum hautnah