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Zirbelkiefer- zapfenschnaps
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Zirbelkiefer- zapfenschnaps

Wer diesen Zungenbrecher fehlerfrei beherrscht, muss sie bereits erlebt haben: die „Echte Qualität am Berg“.

Oben auf dem Berg ist es oft gemütlicher als im Tal und meistens viel ruhiger, so ohne Auto und Alltagslärm. Und hier oben gibt es sie noch. Diese urig-romantischen Almen, die so sind, wie sie sein sollen. Mit traditionellen Südtiroler Gerichten und Hüttenwirten, die sich noch Zeit für ihre Gäste nehmen.

Diese Almhütten, Berggasthöfe und Schutzhütten in Meran und Umgebung und im Vinschgau sind im Projekt „Echte Qualität am Berg“ vereint. Die Initiative zeichnet Gastgeber aus, die ihre Hütten mit Leidenschaft und viel Hingabe führen und noch immer traditionell bewirtschaften. Alle ausgezeichneten Betriebe sind auf der Website und in der dazugehörigen kostenlosen App aufgelistet. Unterteilt in drei Rubriken – Hütten, Touren und Rezepte – ist diese übersichtlich und einfach aufgebaut. Sie finden darin neben den Hütten auch Rezepte zum Nachkochen und tolle Wandertipps.
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Rauf auf die Berge und rein in die guten Stuben. Wandern Sie durch Wälder und Alpenrosenfelder, entlang von Gebirgsbächen und über Bergwiesen. Machen Sie Halt in den traditionellen Hütten und genießen Sie Speisen, die Sie so noch nicht kannten oder vielleicht sogar noch nie hatten. Oder kennen Sie bereits Buchweizenknödel, Schwarzplentenen Riebl und Zigorie-Nudel?

Die Gastwirte der „Echten Qualität am Berg“ legen großen Wert auf regionale Produkte und bereiten alle Gerichte frisch zu. Wundern Sie sich daher nicht, wenn die Speisekarte jedes Mal eine ganz andere ist, denn hier oben wollen nur frische Zutaten auf die Teller. So viel wie möglich kommt aus dem eigenen Garten. Wenn also gerade die Tomaten reif sind, dann gibt es eben Knödel-Tomaten-Carpaccio wie auf der Mahdalm im Hirzergebiet. Und ist gerade Bärlauchzeit, dann gibt es eben Bärlauch-Cordon-bleu, wie auf dem Hoferhof oberhalb von Marling. Jeder Hüttenwirt (und natürlich jede Hüttenwirtin) hat seine Spezialgerichte und Geheimrezepte.

Industriekäse will hier keiner sehen! Apropos Käse: auf der Äußeren Schwemmalm im Ultental sollten Sie unbedingt einen der preisgekrönten Käse probieren. Egal ob Sommer oder Winter, denn diese Alm ist ganzjährig geöffnet. Sie liegt schließlich im gleichnamigen Ski- und Wandergebiet Schwemmalm. Und wenn Sie bereits im Ultental sind, sollten Sie unbedingt in der Steinrast einkehren. Hier zaubert Brunhilde, die einst noch sagte „Kochen? Konn i nit, mog i nit, will i nit“, Knödel in allen möglichen Varianten: mit Graukäse und Rucola, mit Sellerie und Ziegenkäse oder Zirmnussknödel mit Apfelbutter. Wen wundert's da, dass sie sogar eigene Knödelkurse anbietet?

Die mit der „Echten Qualität am Berg“ ausgezeichneten Hütten bieten nicht nur authentisches Essen, Sie treffen auch immer wieder interessante Menschen. Wie Karl, den Spargelbauer am Gasthof Tschigg in Marling, der nicht einmal wusste, wie Spargel schmeckt, als er damit angefangen hat, das zarte Gemüse anzubauen.

Und da treffen Sie Menschen wie Irene vom Waldbichl in Vöran, die sich sicher ist: „Gemüse muss man nach dem Mond säen, sonst werd's nix.“ (Sonst gedeiht es nicht).
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Sie treffen auf glückliche Kinder, die ihre Sommerferien in den Bergen verbringen wie die kleine Heidi auf der Bockerhütte, die zusammen mit ihren jüngeren Brüdern jeden Stein, jedes Versteck und alle Namen der Wiesen und Berge hier oben kennt. Und Sie treffen auf jede Menge Tiere: weidende Kühe und Ziegen, neugierige Haflinger und auch mal kuriose Haustiere, wie die zwei Minihängebauchschweine auf der Wurzeralm in Vöran, die auf die Namen „Speck“ und „Kaminwurz“ hören. Auch Galgenhumor finden Sie hier oben.

Auf einigen der ausgezeichneten Almen können Sie übrigens übernachten. Abends genießen Sie gemeinsam das Essen und zum Schluss gibt’s noch den schmackhaften Zungenbrecher Zirbelkieferzapfenschnaps, kurz Zirbeler, genannt, bevor es in die knarrenden Holzzimmer geht, mit nichts als Zufriedenheit im Kopf und Tradition im Bauch.

Berta von der Faltschnal-Alm in Pfelders im Passeiertal sagte einmal: „Hier oben auf dem Berg weilt das Glück“. Und damit hat sie wohl recht.
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