Packing list: what do i really need when hiking? Packing list: what do i really need when hiking?

Packing list: what do i really need when hiking?

Practical tips from our experienced hiking guide Franz: Tour preparation and the ultimate packing list

Was kommt bei einer Tageswanderung in den Rucksack? Brauche ich bei einer Sommerwanderung wirklich Mütze und Handschuhe? Können die Wanderstöcke zu Hause bleiben? Brauche ich bei strahlendem Sonnenschein wirklich einen Regenschutz? Wie packe ich den Rucksack? Was kommt ganz nach unten und was muss immer griffbereit sein? Auch wir stellen uns immer wieder diese Fragen. Wanderführer Franz hat sich die Zeit genommen und uns wertvolle Tipps gegeben, was im Wanderrucksack für eine Tagestour im Sommer nicht fehlen darf und wie wir ihn packen. Eine übersichtliche Checkliste haben wir dir unten zum Download bereitgestellt.

Was darf im Rucksack auf keinen Fall fehlen?
Kommen wir gleich zur Sache: Was darf im Rucksack auf keinen Fall fehlen? „Ein absolutes Muss im Rucksack für eine Tageswanderung sind Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Regenschutz (für sich selbst und den Rucksack). Eine Rucksack-Außenhülle ist bei vielen Rucksäcken schon in einem eigenen Fach integriert. Was außerdem im Rucksack nicht fehlen darf ist ausreichend Flüssigkeit (Tipp: Franz's Frischekick mit Superpower) und Powersnacks wie Schokolade oder Traubenzucker. Diabetiker müssen hier besonders vorsichtig sein. Wenn es entlang des Tourenverlaufs keine Einkehrmöglichkeit gibt, muss eine ausreichende Jause unbedingt mit. Wanderstöcke sollten faltbar sein und im Rucksack verstaut werden können, sofern ihr im steilen felsigen Gelände unterwegs seid. Dort können sie nämlich hinderlich und im schlimmsten Fall sogar eine gefährliche Stolperfalle sein.“
 


Weich gebettet: die ideale Sitzunterlage
„Sehr praktisch für eine kleine Pause zwischendurch ist eine Sitzunterlage.“ Franz schwört auf sein aufblasbares Sitzkissen, das kleine Unebenheiten ausgleicht und für angenehmen Sitzkomfort sorgt. Durch das kleine Packmaß und geringe Gewicht hat es garantiert in jedem Rucksack Platz. „Wichtiger als weiches Sitzen ist jedoch, dass eine Sitzunterlagen wasserdicht ist und thermoisolierend wirkt“, fügt Franz noch hinzu.

Sicherheit steht an erster Stelle: Notfallsets und ihr Inhalt
Wenn der Ernstfall eintritt und ein Unfall passiert? Franz sagt, mit einem Erste-Hilfe-Set sollten wir in der Lage sein, kleinere Missgeschicke sofort sofort zu behandeln: „Wund- und Blasenpflaster, eine elastische Binde zur Versorgung einer Knöchelverstauchung, eine kleine Flasche Wunddesinfektionsmittel, eine Wärmefolie, schmerzstillende Mittel und im Idealfall ein Mundschutz für eine Mund-zu-Mund-Beatmung sollten immer mit dabei sein.“ Persönliche individuelle Medikamente kommen hier selbstverständlich noch hinzu. Um einen eventuellen Notruf abzusetzen, sollte auch immer ein voll aufgeladenes Handy dabei sein. Weitere und ausführliche Sicherheitstipps am Berg gibt der Alpenverein.
 
Eine gelungene Tour beginnt mit einer guten Vorbereitung
Die Vorbereitung ist das Um und Auf für eine gelungene Wanderung. Sucht euch eine geeignete Tour im Vorfeld aus und berücksichtigt die Länge, Gehzeit für Hin- und Rückweg, und die Schwierigkeit. Beachtet auch, wie hoch der höchste Punkt der Wanderung ist. Eine Bergtour im Hochgebirge ist gänzlich anders zu betrachten als eine Wanderung im Mittelgebirge. Schaut euch gründlich den Wetterbericht an. Manche Vorhersagen berücksichtigen auch das Bergwetter und die Temperaturstufen der verschiedenen Höhenlagen. Im Hochgebirge können Mütze und Handschuhe sogar im Hochsommer zum Einsatz kommen. Packt die Wanderkarte in den Rucksack oder noch besser: ladet euch den betreffenden Kartenausschnitt auf ein GPS-fähiges Handy, damit fällt die Orientierung leicht.
 
Wie packe ich den Rucksack?
„Ein Rucksack hat idealerweise ein Bodenfach, ein Haupt- und ein Deckelfach. So habe ich immer sofort Zugriff auf das, was ich gerade brauche“, meint unser erfahrener Wanderführer. Im untersten Fach sollten die Sitzunterlage und das Erste Hilfe-Set verstaut werden, im Deckelfach hingegen ist ein guter Platz für Sonnenbrille und Kopfbedeckung. Auch die Getränke sollten immer griffbereit sein, am besten in einem Seitenfach. Im Hauptfach findet der Rest gut Platz wie Proviant, Jacke und Regenschutz. Bergprofis wissen außerdem, dass schwere Gegenstände möglichst in Rückennähe und leichte Dinge unten verstaut werden.

Regenponcho oder Knirps?
„Ein Knirps ist im Gebirge zugegebenermaßen ein nicht alltäglicher Anblick, bei leichtem Regen ohne Wind aber durchaus eine Alternative zum Regenponcho.“ Somit schließen wir daraus, dass auch Franz ab und zu mit dem Knirps über die Almen stapft, oder? „Im Hochgebirge wirst du mich damit natürlich nicht antreffen, im Mittelgebirge habe ich aber schon mal einen Knirps im Rucksack“, schmunzelt er.

Sonderfall Sonnenaufgangswanderungen
„Ein Sonderfall sind natürlich die Sonnenaufgangswanderungen. Wenn wir in der Dunkelheit losmarschieren ist eine Stirnlampe unerlässlich. Alternativ können wir natürlich auch die Handytaschenlampe verwenden, ideal ist das aber nicht.“ Zum einen haben Handyakkus eine begrenzte Betriebsdauer, und für einen Notfall sollten wir immer genügend Akku haben. Zum anderen lässt uns eine Stirnlampe mehr Bewegungsfreiheit und wir können Wanderstöcke benutzen.
 
Fazit
Es gibt keine Packliste schlechthin, die für jede Tour geeignet ist. Der Rucksackinhalt muss je nach Wanderung und persönlichen Bedürfnissen angepasst werden. Franz bringt es auf den Punkt: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich ABER: Besser etwas mehr als etwas zu wenig.“

Packliste für eine Tageswanderung im Sommer



Tourismusverein Hafling-Vöran-Meran 2000 | 6/21/2023
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