Die Marlinger Apfelkrone
Der älteste Festwagen des Meraner Traubenfests
Die Marlinger Apfelkrone

Das Traubenfest in Meran: Ein Festzug voller Tradition und Pracht

Die Marlinger Apfelkrone: der eindrucksvolle Festwagen

Jedes Jahr am 3. Oktoberwochenende findet in Meran das große Traubenfest statt.
Seit 1886 feiert das Meraner Traubenfest die Erntezeit und bleibt dabei seinen Wurzeln treu. Das Fest verbindet Tradition mit moderner Interpretation und lädt dazu ein, in ein Wochenende voller Brauchtum und Genuss einzutauchen.

Freuen Sie sich auf Volksmusik, die sowohl klassisch als auch in überraschend zeitgenössischen Arrangements erklingt. Begleitet wird das musikalische Programm von den kulinarischen Highlights der Südtiroler Küche, die den einzigartigen Mix aus Nord- und Südeinflüssen widerspiegelt – kosmopolitisch wie die Stadt Meran selbst.

Ein besonderes Highlight ist der Meraner Markt, auf dem lokale Produkte und prämierte Weine aus dem Burggrafenamt im Mittelpunkt stehen. Am Sonntag erreicht das Traubenfest mit dem traditionellen Umzug der Musikkapellen und Festgruppen durch die Altstadt seinen krönenden Abschluss.
Die Marlinger Apfelkrone
Die prachtvolle Marlinger Apfelkrone: Ein Kunstwerk aus Tradition und Leidenschaft

Vorbereitungen für den großen Festumzug: Die Entstehung der Marlinger Apfelkrone

An den drei Tagen vor dem Höhepunkt des Traubenfestes in Meran wird die Marlinger Apfelkrone auf den großen Festumzug vorbereitet. Seit 1984 befindet sich der Festwagen im Besitz von Alois Arquin. Arquin ist ehemaliger Präsident des Tourismusvereines und Landwirt und mit Recht sehr stolz auf diesen Festwagen, dessen Betreuung er aus purer Leidenschaft übernommen hat.

Am Donnerstag vor dem Festzug wird nachmittags Buchsbaum geschnitten, das dichte Gebüsch, das als grüne Oberfläche des Wagens dient. Darauf werden dann die Äpfel platziert. Der grüne Teppich wird zahlreichen Helferinnen angebracht. Mit Hilfe von zwei Mitarbeitern besorgt Alois Arquin Zweige von Efeu und schwarzen Beeren, aus denen Girlanden gewunden werden.

Am Freitag werden schließlich die Äpfel befestigt. Dazu benötigt man mehr als 600 Kilogramm, die von der Obstgenossenschaft POMUS/COFRUM zur Verfügung gestellt werden. Für das Kunstwerk werden zudem 14 Kilogramm Nägel verwendet. Der nächste Schritt folgt am Samstag, wenn der Gärtner auf den Plan tritt. Dieser ist für die Dekoration des Wagens mit 700 Nelken verantwortlich. Am Wagenaufbau arbeiten mindestens drei Personen drei Tage lang mit. Bemerkenswert sind die Dimensionen des Festwagens: Er ist über fünf Meter lang und 2,20 Meter breit und wiegt 2,3 Tonnen.
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