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Bergtour auf den Seelenkogel

Genussreiche Gratkletterei zum markanten Gipfel: Diese zünftige Bergtour erfordert Schwindelfreiheit, höchste Trittsicherheit und Erfahrung in leichter Kletterei. Im Frühsommer versperren einige sehr steile Schneefelder (besonders im Gipfelbereich) den Weg und machen ihn kaum begehbar. Im unteren steilen Gelände besteht Steinschlaggefahr, besonders wenn mehrere Leute in kurzen Abständen unterwegs sind. Am Grat muss man einige ziemlich ausgesetzte Stellen passieren. Die wenigen kurzen Kletterstellen bieten gute Stand- und Griffmöglichkeiten. Auf jeden Fall sollte man die Markierung nie aus dem Auge verlieren, da man sonst ziemlich schnell in unbegehbares Gelände gerät.

Anfahrtsbeschreibung

Von Meran kommend ins Passeiertal Richtung Moos/Timmelsjoch bis nach Pfelders.

Wegbeschreibung

Von der Zwickauer Hütte (westwärts) anfänglich mit wenig Steigung über den Höhenrücken zum östlichen Fuße des Seelenkogels. Von hier durch sehr steiles und brüchiges Gelände in mehreren Kehren über einige kurze Kletterstellen und teilweise ausgesetzte Stellen (gesichert) hinauf auf den Grat. Nun (westwärts) zuerst ohne Schwierigkeiten über den Grat weiter nach oben, bis dieser rechts immer steiler abfällt und kaum begehbar wird (im Frühsommer gefährliches Schneefeld). Hier auf die linke Gratseite wechseln und kurz hinauf zu einer ausgesetzten Erhebung am Grat. Einige Meter absteigen und von jetzt an mehr oder weniger immer am beidseitig steil abfallenden Felsgrat über mehrere Kletterstellen ausgesetzt und sehr steil bis zum Gipfel des Seelenkogels (6a).

Vom Seelenkogel auf demselben Weg wieder zurück zur Zwickauer Hütte.

(Quelle: Wanderführer Passeiertal)