St.-Georgen-Kirche

Die St.-Georgs-Kirche ist ein historisches gotisches Wahrzeichen, das mittelalterliche Architektur, bedeutende Kunstwerke und jahrhundertealtes religiöses Erbe vereint.

Die St.-Georgs-Kirche, an der Kreuzung von Cavour Street und St. George Street gelegen, wurde erstmals 1256 urkundlich erwähnt. Das ursprüngliche romanische Gebäude ist größtenteils verschwunden, nur Teile des Fundaments sind erhalten geblieben. 

Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche im gotischen Stil neu erbaut, wodurch der einschiffige Grundbau entstand, der die Grundlage des heutigen Gebäudes bildet. Aus dieser Zeit stammen der Glockenturm, der Chor und der spätgotische Haupteingang. Die Kirche beherbergt mehrere bedeutende Kunstwerke, darunter spätmittelalterliche Fresken an den Außenwänden.

Im 17. Jahrhundert wurde eine Seitenkapelle als Familiengrabstätte für die Familie Rosenberg angebaut. Später gestaltete der Barockmaler Josef Wengenmayr den Innenraum mit Deckenfresken und Altarbildern. Weitere Erweiterungen im frühen 20. Jahrhundert verliehen der Kirche ihr heutiges Aussehen.
Öffentliche Verkehrsmittel
Wenn Sie am Bahnhof Meran sind, empfehlen wir Ihnen, die Buslinie 1 zu nehmen und an der Haltestelle „Meran St. Anna Klinik“ auszusteigen. Von dort aus ist die Kirche nur eine Minute Fußweg entfernt.
Anfahrtsbeschreibung
Vom Bahnhof Meran aus fahren Sie über die Europa Allee und die Reziastraße in Richtung  Petrarcastraße/SS44 (ca. 4 Minuten bzw. 1,1 km). Folgen Sie dann der SS44 bis zur Cavourstraße (ca. 3 Minuten bzw. 1,2 km). Die Kirche befindet sich in der Via Cavour 73.
Parken
Da es in der Nähe der Kirche Parkplätze gibt, empfehlen wir Ihnen, auf dem Parkplatz „ST. Joseph“ zu parken, der 10 Gehminuten von der Kirche entfernt ist.
Tipp des Autors

Das richtige Verhalten und gutes Benehmen macht den Besuch in Kulturstätten für alle angenehmer und zeigt deinen Respekt vor Kunst, Kultur und Geschichte.

  • Zeit ist relativ - aber die Öffnungszeiten nicht! Respektiere sie bitte – das Personal wird es dir danken. Auch Musikerinnen und Musiker lieben ein pünktliches Publikum.
  • Fotografieren ist manchmal okay, aber nicht immer. Was erlaubt ist oder nicht, steht meist deutlich vor oder in den Kulturstätten. In jedem Fall gilt vor jedem Bild und allen historischen Fresken und Gemälden: Blitzlicht aus!
  • Es ist gut für die Atmosphäre, gut für die anderen Besucher und natürlich auch gut für dich: Wenn alle Handys stumm und die Stimmen leiser sind, macht’s einfach mehr Spaß in Museen und Kirchen. Für alle, die als Grüppchen oder Gruppe unterwegs sind, mag das eine gar nicht so einfache Übung sein. Und doch kann sie bewältigt werden.
  • Im Kino gehört es dazu, in Kirchen nicht: Essen und Trinken ist tabu. Rauchen auch. Und Mülleimer tragen ihre Bestimmung bereits im Namen.
  • Kleider machen Leute – das gilt besonders in religiösen Stätten. Dort ist man mit dem Ratschlag, Schultern und Oberschenkel zu bedecken, gut unterwegs.
  • Der Boden kann holprig, Treppen können schmal und uneben sein. Ein Schritt nach dem anderen und du bist auf der sicheren Seite.
  • Menschen mit Beeinträchtigungen haben auch heute nicht überall barrierefreien Eintritt zu allen Kulturstätten. Wenn doch, gilt ihnen der Vortritt. Das ist eine Sache der Würde. Ihrer und deiner.
  • Es ist von Vorteil, wenn dein Haustier gelernt hat, draußen auf dich zu warten. Denn ihm ist in den meisten Kulturstätten der Eintritt verwehrt.
  • Checke die Notausgänge und Fluchtpläne, sollte es mal brenzlig werden. Wenn dies der Fall ist, dann ist das oberste Gebot, Ruhe zu bewahren, sich nach draußen zu begeben und am Sammelplatz zu warten.

Uns ist klar, dass die meisten Tipps auch für dich eine Selbstverständlichkeit sind. Und doch passiert es, dass man den ein oder anderen einfach einmal vergisst. Mit den Grundregeln ruhig, achtsam und respektvoll machst du deinem Umfeld, den nächsten Generationen und dir selbst ein großes Geschenk.

 

Öffnungszeiten: 01.01. - 31.12.
 
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
08:00 - 18:00
War der Inhalt für dich hilfreich?
Vielen Dank für Deine Rückmeldung!
Danke!