Meraner Weihnacht: Die furchteinflößende Tradition der Krampusse

Die furchteinflößende Tradition der Krampusse.

Traditionsgemäß treiben die Krampusse mit ihren furchterregenden Teufelsmasken und Gewändern aus Ziegenfell auch bei der Meraner Weihnacht ihr Unwesen.

Der Legende nach verkleideten sich Jugendliche in kleinen Bergdörfern einst während Hungersnöten und trugen federbesetzte Gewänder aus Fell und Tierhörner. Auf diese Weise unkenntlich gemacht, zogen sie umher und versetzten die Bewohner der Nachbarorte in Angst und Schrecken, um ihnen Nahrungsmittel zu rauben. Nach einiger Zeit bemerkten die jungen Männer allerdings, dass unter ihnen ein Betrüger war. Es handelte sich um den Teufel selbst, der dank seiner Fratze in die Gruppe aufgenommen worden war. Nur seine Ziegenbeine verrieten ihn. Daraufhin wurde Bischof Nikolaus gerufen, um den Leibhaftigen zu bannen. Nachdem der Teufel besiegt war, kamen die als Dämonen verkleideten Jugendlichen alljährlich zusammen und zogen durch die Straßen ihrer Dörfer – allerdings nicht um zu rauben, sondern um braven Kindern Geschenke zu geben und unartige zu bestrafen. Begleitet wurden sie dabei von einer Figur im Bischofsgewand, da Nikolaus das Böse besiegt hatte. (Quelle: www.wikipedia.it)
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