Das Traubenfest


Wir sehen uns vom 17. BIS 18. Oktober 2026 - Wir freuen uns auf euch!

140 Jahre Traubenfest
140 Jahre Traubenfest


140 Jahre Traubenfest – ein Grund zum Feiern! Seit 1886 ist das Traubenfest alljährlich ein Moment der Freude und des Dankes für die gute Ernte im Herbst. Beim Traubenfest wird Südtiroler Brauchtum gelebt und gezeigt. Vielseitige Initiativen am Samstag und Sonntag zeigen das authentische und junge Gesicht des historischen Festes.

Wer unbeschwert in ein Wochenende voller Tradition tauchen möchte, ist auf dem Meraner Traubenfest am richtigen Ort. Volksmusik spielt auf, manches Mal in zeitgenössischem Gewand, ab und an sogar mit mehr als nur einem Hauch von Avantgarde. Klassiker der Südtiroler Küche mit ihren Einflüssen aus Nord und Süd bestimmen das gastronomische Angebot, das den Charakter Merans widerspiegelt: Die Seele der Stadt hat auch eine kosmopolitische Seite.

Die lokalen Produkte des Meraner Markts und ausgesuchte Weine des Burggrafenamtes, viele davon mit Auszeichnungen versehen, spielen eine wesentliche Rolle auf dem Traubenfest, das am Sonntag mit dem Umzug der Musikkapellen und Gruppen durch das Stadtzentrum seinen Höhepunkt erlangt.

Wir wünschen euch gute Unterhaltung!

Der große Festumzug
Alljährliches Highlight des Traubenfestes

Der Festumzug startet am 18. Oktober 2026 um 14:15 Uhr am Vinschgauer Tor. 

Der Bereich rund um das Vinschgauertor markiert den Beginn des Umzugs und ist den Wägen und Gruppen vorbehalten. Wir bitten die Zuschauerinnen und Zuschauer, diesen Bereich freizuhalten.


Der Große Festzug ist der unumstrittene Höhepunkt des Meraner Traubenfests. Die am Umzug beteiligten Institutionen und Vereine beginnen schon Tage zuvor damit, ihre Wagen mit viel Hingabe, Herzblut und Liebe zum Detail zu schmücken. Die meisten Festwagen stehen für Traditionen und Bräuche, die beim Meraner Traubenfest mit besonderem Stolz zelebriert werden. Zu diesen „Klassikern“ gesellen sich alljährlich neue sehenswerte Gefährte.

Einige Festwagen haben längst über Südtirol hinaus Berühmtheit erlangt: Etwa der sogenannte „Kundschafter“ der Bauernjugend Algund mit seiner 300 Kilogramm schweren Riesentraube oder der Marlinger Wagen „Apfelkrone“, der 1949 erstmals am Umzug teilnahm. Besonders symbolträchtige Gefährte sind auch der Festwagen der Schützen mit dem Titel „Südtirol – Die Wiege Tirols“ und jener mit dem Stadtwappen von Meran.


Verlauf des Umzugs:
Vinschgauertor, Rennweg, obere Freiheitsstraße, Sandplatz, Kurpromenade, Theaterbrücke, Thermenplatz

Hier kannst du den Umzugsplan herunterladen.
Bitte beachte: Die orange markierten Bushaltestellen sind ausschließlich für die teilnehmenden Musikkapellen nach dem Festumzug zugänglich.
Festwagen

Zwei Wägen werden bereits am Samstag im Zentrum der Stadt ausgestellt, bevor sie am sonntäglichen Festumzug teilnehmen: Die Marlinger Apfelkrone und die Riesentraube.



Die Apfelkrone ist einer der ältesten Wägen des Traubenfestes, 1949 wurde sie erstmals gestaltet. Mit ihren fünf Metern Länge und 2,20 Metern Breite und einem Gesamtgewicht von 2,3 Tonnen (wovon über 500 Kilogramm davon aus Äpfeln bestehen) ist sie eine eindrucksvolle Erscheinung.

Wo: Kurpromenade, oberhalb der Treppen zur Freiheitsstraße


Auch der Wagen der Riesentraube aus Algund, übrigens Kundschafter genannt, bringt mit seinen 300 Kilogramm Weinbeeren so manchen zum Staunen. Er ist viereinhalb Meter lang, 1.60 Meter breit und die als einzige Traube gestaltete Attraktion ist eineinhalb Meter hoch. Diese Form war erstmals 1951 auf dem Meraner Traubenfest zu sehen.

Wo: Kurpromenade gegenüber vom Kurhaus

Der Saltner, Wächter des Weinbergs. 

Wer sich in das Getümmel des Meraner Traubenfestes wirft, dem kann eine Gestalt begegnen, die er kaum so schnell vergessen wird: die des Saltners – staunen, bewundern und fotografieren erlaubt.

Was ist ein Saltner?
Eingekleidet ist er in lederne Kniebundhosen, in lederne Gamaschen, um die Hüfte schnallt er einen bestickten Gürtel. Er trägt Ketten aus Wildschwein- und Nagetierzähnen und einen mit Pfauen- und Fasanenfedern geschmückten Hut, an dessen Seiten Fuchsschwänze baumeln. In den Händen hält er eine Hellebarde. 

Bis in die 1960er Jahre trommelten die Dörfer ihre jungen Männer zusammen – unverheiratet mussten sie, ehrlich sollten sie sein – um entweder ab dem 25. Juli zu Jakobi oder ab dem 10. August zu Lorenzi bis zum Ende der Erntezeit die Weinberge gut im Auge zu behalten. Die Wacht über den Weinberg war am Tag und in der Nacht und sollte auch mögliche Diebe abschrecken.

Dress Code
Dirndl & Lederhose 

Jedes Fest hat seine Rituale und was könnte ein besseres Outfit als Dirndl & Lederhose sein, um am Traubenfest perfekt gekleidet das Wochenende zu genießen? Bei Runggaldier 1896 - Tracht & Tradition unter den Meraner Lauben, einem Traditionshaus, wenn es um stilvolle Trachten geht, finden Sie bestimmt das Richtige fürs Fest.

Das Team der Kurverwaltung Meran wurde gekleidet von Boutique Runggaldier Tracht & Tradition.
Seit wann gibt es das Traubenfest?
Das Fest geht auf das Jahr 1886 zurück und ist das am stärksten verwurzelte Ereignis im gesellschaftlichen Leben von Meran.
Was ist ein Saltner?
Der Saltner schützte bis etwa 1960 die reifen Trauben vor Dieben. Meist in einer einfachen Behausung im Weinberg lebend, trug der Saltner Ketten aus Tierzähnen und Gehänge aus geweihten Münzen, Kreuzen und Fuchsschwänzen. Bunte Federn auf seinem Hut sollten Mensch und Tier erschrecken.
Welche Festwagen haben immer schon am Traubenfest mitgewirkt?
Der Marlinger Wagen mit der Apfelkrone ist der älteste aller Festwagen beim Traubenfest, wurde er doch 1949 zum ersten Mal aufgebaut. Bemerkenswert sind seine Dimensionen: Er ist über fünf Meter lang, 2,20 Meter breit und wiegt 2,3 Tonnen (davon entfallen über 500 Kilo auf Äpfel).

Mit seiner 300 Kilogramm schweren Traube ist auch der Festwagen „Kundschafter“ aus Algund einer der wichtigsten Wagen des Umzugs. Der Wagen wiegt etwa eine halbe Tonne, er ist 4,50 Meter hoch und 1,60 Meter breit. Die Riesentraube selbst ist eineinhalb Meter hoch. Der Wagen wurde 1951 erstmals in dieser Form geschmückt.
Welche weiteren Umzüge mit Pferdekutschen gibt es im Alpenraum?
Keine. Der Umzug des Traubenfestes ist der einzige mit Pferdekutschen im ganzen Alpenraum.
Seit über sechs Jahrzehnten mit Rat und Tat beim Meraner Traubenfest dabei
Der Meraner Josef Gögele, unter Haflingerzüchtern und Traubenfest-Insidern besser bekannt als „Kiendl“, war 1956 erstmals am Großen Festumzug beteiligt. 2015 feierte er sein 60-jähriges Traubenfest-Jubiläum. Seit Anfang der 70er-Jahre wählt Gögele – selbst ein überaus erfolgreicher Pferdezüchter – alljährlich die Haflingerpferde für den Umzug aus. Seine besondere Beziehung zu den Haflingern bringt er folgendermaßen auf den Punkt: „Die Rösser vertrauen mir, und ich vertraue den Rössern“. Zudem überprüft er im Vorfeld des Umzugs eigenhändig die Funktionstüchtigkeit der Festwagen im städtischen Bauhof.
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