Schutz der Apfelbäume
Wie die Apfelblüten die kalten Frostnächte überleben
Schutz der Apfelbäume
News Erlebnistherme Naturns Öffnungszeiten Herbstferien 31.10. - 08.11.2026: Mo-Sa 10:00 - 21:30 Uhr I So 10:00 - 20:30 Uhr (Sauna 12:00 - 21:30 Uhr)

Schutz der Apfelbäume: Feuer & Wasser

Wie die Apfelbüten die kalten Frostnächste überleben

Mit Feuer und Wasser wehren sich die Naturnser Bauern gegen die Frostnächte. Ein kleiner Einblick, was unsere Landwirte da nachts treiben und was ein betrunkener Bauer damit zu tun hat.

Anfang April, 06.30 Uhr.

Ich trete mit dem Hund zum Morgenspaziergang vor die Tür und verschlucke mich an der Kälte. In der Wiese kriecht der Reif am Gras hoch.
Die Frostnächte im Frühling sind berühmt-berüchtigt, fallen die Temperaturen nachts teilweise doch noch weit unter die 0°C-Grenze. Im Tal drehen sich, soweit das Auge reicht, die Frostberegnungsanlagen – eine Methode, mit der die Bauern die Obstbäume und Blüten vor der klirrenden Kälte zu schützen versuchen.
Würde man die sensiblen Blüten der Kälte überlassen, würden sie „verbrennen“, d.h. absterben, was wiederum zu massiven Schäden und Ernteausfällen führen würde.

„Ohne Frostberegnung wäre der Apfelanbau, so wie wir ihn jetzt kennen, bei uns kaum mehr vorstellbar. Zu groß wäre das Risiko der Frostschäden“, erklärt Landwirt Josef Götsch. Und tatsächlich: von 9.000 Hektar Apfelanbaufläche im Vinschgau und im Meraner Land sind mittlerweile 5.400 Hektar mit einer Frostberegnung ausgestattet. Vielen Bauern steckt noch heute der  21. April 2017 in den Knochen: Drei Nächte lang ging der Frost mit schwerem Schritt durch das Land, den Höhepunkt erreichte die Eiseskälte am 21. April. In Zonen, wo keine Frostberegnung möglich war, kam es zu Ernteausfällen von bis zu 100%.

Mit „Kerzen“ versuchen sich Bauern durch die Frostnacht zu retten
Wenn sich wieder eine Frostphase abzeichnet, studieren die Bauern bereits am Vorabend Wetterberichte und die Temperaturvorhersagen und können dadurch schon abschätzen, ob eine Frostnacht bevorsteht oder nicht.
Dabei sind Obstwiesen in den tiefen Lagen wie z.B. entlang der Etsch anfälliger für den Frost als Anlagen am Hang, da bereits wenige Höhenmeter den entscheidenden Temperaturunterschied zwischen Frost und Nicht-Frost ausmachen können.

Ein engmaschiges Netz von 119 Wetterstationen liefert den Bauern ständig aktuelle Zahlen und Messdaten zu lokaler Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Windrichtung. Nähern sich die Temperaturen den gefährlichen Grenzwerten (z.B. -5°C während der ersten Vegetationsstufe und 0°C während der Blüte), wird Frostalarm geschlagen – manchmal um Mitternacht, manchmal um 04.00 Uhr morgens.
Früher hasteten sogenannte Frostwächter von Thermometer zu Thermometer und warnten die Bauern mit einem langen Sirenenton. Noch heute alarmieren sich Obstbauer gegenseitig telefonisch, man kann sich aber auch automatisierte Alarmmeldungen auf sein Handy schicken lassen, mittlerweile auch über verschiedene App-Anbieter.

Sobald der Alarm geschlagen wurde, eilen die Bauern aus dem Bett hinaus auf ihre Wiesen, um die Frostberegnung zu aktivieren. Dabei werden über Traktoren oder Motoren die einzelnen Pumpanlagen in Betrieb gesetzt, die Grundwasser in die Höhe pumpen, das über die Kreisberegnung gleichmäßig über die Bäume und Blüten verteilt wird und die dann von einer dünnen Eisschicht eingeschlossen werden.
Während das Wasser gefriert, bildet sich durch physikalische Vorgänge Wärme (die sogenannte Kristallationswärme), die die Blüten paradoxerweise vor den tiefen Temperaturen schützt. Die Frostberegnung wird, sobald sich die Temperaturen am Morgen wieder konstant einige Grad über 0°C bewegen, abgeschaltet und das Wasser versickert wieder ins Grundwasser.

Ein schöner Nebeneffekt der Frostberegnung: Wenn am morgen die Sonnenstrahlen auf die Eispanzer treffen, glitzert und glänzt das ganze Tal und schaut aus wie aus einem Märchen entliehen.

Blüten nach einer Frostnacht
Wo keine Frostberegnung möglich ist, weil das Wasser nicht gepumpt werden kann (z.B. in bereits leichten Hanglagen), versuchen sich Bauern mit „Kerzen“ durch die Frostnacht zu retten. Schon im antiken Rom war diese Methode bekannt und setzte sich in Südtirol zuerst vor allem in den Weinbaugebieten durch. Heute hat sie sich auch im Obstbau bewährt. Durch die kleinen Feuer, die in regelmäßigen Abständen zwischen den Baumreihen entzündet werden, wird die Luft kleinräumig um die meist wichtigen 2°C bis 3°C erwärmt, der Rauch sorgt zusätzlich für Luftverwirbelungen. 
Die Apfelwiesen am frühen Morgen
Beim Thema Frostberegnung leistete Südtirol übrigens Pionierarbeit: 1949 baute ein Terlaner Bauer aus alten Rohren und Kriegsmaterial eine erste Frostberegnungsanlage, die 1950 in Betrieb genommen wurde und danach als Vorbild diente.

Aber wir wären nicht in Südtirol, gäbe es nicht auch eine Legende, wie sich das mit der Erfindung der Frostberegnung wirklich zugetragen hat: Ein Bauer machte sich abends auf den Weg, um in seiner Wiese die laufende Beregnung auszuschalten, traf unterwegs aber einige Freunde und ließ sich zu einem Glas Wein überreden. Dabei blieb es natürlich nicht, die ganze Nacht wurde im Gasthaus gefeiert und gezecht. In der Zwischenzeit wurde es frostig kalt und auf dem Weg nachhause bemerkte der Bauer erschrocken, dass von seinen Apfelbäumen die Eiszapfen hingen. Erst bei der Ernte fiel ihm auf, dass seine Bäume normal Äpfel trugen, während die der anderen fast leer waren. Da fiel ihm ein, dass wohl diese verhängnisvolle Frostnacht den Unterschied machte und so war die Frostberegnung geboren.

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📸: TG Naturns_TheTravely, Herb Media

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📸: TG Naturns_TheTravely, Herb Media

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Ein genussvoller Abend mit dem Weingut Castel Sallegg!🍇

Am 𝟬𝟵. 𝗡𝗼𝘃𝗲𝗺𝗯𝗲𝗿 𝟮𝟬𝟮𝟲 erwartet euch im Rahmen des Naturnser Gourmetherbstes 2026 ein besonderer Genussabend mit dem Weingut Castel Sallegg. Freut euch auf ausgewählte Südtiroler Weine, musikalische Begleitung und gesellige Stunden in gemütlicher Atmosphäre. ✨

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Anmeldung im Tourismusbüro Naturns, telefonisch unter +39 0473 666077, online über unsere Homepage oder per E-Mail an info@naturns.it.

Wir freuen uns auf euch!🥰
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🍷 Una serata all’insegna del gusto con la tenuta Castel Sallegg!🍇
Il 𝟬𝟵 𝗻𝗼𝘃𝗲𝗺𝗯𝗿𝗲 𝟮𝟬𝟮𝟲, nell’ambito dell’Autunno Gourmet di Naturno 2026, vi aspetta una speciale serata dedicata al vino con la tenuta Castel Sallegg. Lasciatevi conquistare da una selezione di pregiati vini altoatesini, accompagnati da piacevole musica e da momenti conviviali in un’atmosfera accogliente. ✨

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🕘 Quando: 09 novembre 2026, alle ore 21:00
🍷 Costo: 17,00 € a persona (inclusi degustazione di vini e accompagnamento musicale)

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Iscrizioni presso l’Ufficio Turistico di Naturno, telefonicamente al numero +39 0473 666077, online sul nostro sito oppure via e-mail all’indirizzo info@naturns.it.

Vi aspettiamo!🥰

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🚴‍♀️🍂 Golden late autumn on two wheels!☀️

Even in late autumn, the Adige Cycle Path is still perfect for a bike ride together! Mild temperatures, warm sunshine and the beautiful autumn scenery make every ride a truly special experience. 🍁

Whether you're enjoying a leisurely ride with friends, as a couple or with the whole family – now is the perfect time to hop on your bike once more, enjoy the fresh air and discover the autumn landscapes around Naturns and Plaus.❤️

So, put on your helmet, hop on your bike and make the most of these golden autumn days!🚴‍♂️✨

📸: VinschgauMarketing_Benjamin Pfitscher

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Naturns  I  Naturno Naturns I Naturno vor 7 Tagen
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🍂🥾 Herbstzauber in der Plimaschlucht – ein unvergessliches Naturerlebnis im wunderschönen Martelltal!🏔️

Wenn sich die Wälder in warme Herbstfarben hüllen und die Südtiroler Bergwelt in goldenem Licht erstrahlt, ist die perfekte Zeit für eine Wanderung gekommen!🍁
Entdeckt die beeindruckende Plimaschlucht im Martelltal und lasst euch von tosenden Wasserfällen, spektakulären Ausblicken und faszinierenden Bauwerken verzaubern. Ein Erlebnis für Groß und Klein! 👨‍👩‍👧‍👦

🥾 Die Wanderung im Überblick:
📍 Start und Ziel: Parkplatz Hintermartell
Länge: ca. 6,1 km
Dauer: ca. 2 Stunden und 15 Minuten
Schwierigkeit: leicht

Der Weg führt vorbei an den vier Aussichtsbauwerken weiter zur Staumauer, dem „Bau“, und zur Zufallhütte. Anschließend geht es talauswärts zurück zum Ausgangspunkt.

Los geht's!🧡

📸: Vinschgau Marketing_Patrick Schwienbacher

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🍂🥾 Magia d’autunno nella Gola del Plima – un’esperienza indimenticabile nella splendida Val Martello!🏔️

Quando i boschi si tingono dei caldi colori autunnali e le montagne dell’Alto Adige risplendono sotto una luce dorata, è il momento perfetto per un’escursione!🍁
Scoprite l’affascinante Gola del Plima in Val Martello e lasciatevi incantare dalle cascate impetuose, dai panorami spettacolari e dalle suggestive strutture panoramiche. Un’esperienza emozionante per grandi e piccini! 👨‍👩‍👧‍👦

🥾 L’escursione in breve:
📍 Partenza e arrivo: parcheggio di Hintermartell
Lunghezza: circa 6,1 km
Durata: circa 2 ore e 15 minuti
Difficoltà: facile

Il sentiero conduce attraverso le quattro spettacolari strutture panoramiche fino alla diga, chiamata «Bau», e al Rifugio Nino Corsi. Da lì si prosegue in discesa lungo la valle per tornare al punto di partenza.

Si parte!🧡

📸: Vinschgau Marketing_Patrick Schwienbacher

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naturns_naturno naturns_naturno vor 9 Tagen
naturns_naturno

Who can spot the castle in the background?🍂 This is what autumn looks like in Naturns!🧡

📸: TG Naturns_Frieder Blickle

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