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Herbstlicher Kurztrip nach Meran
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Herbstlicher Kurztrip nach Meran

Was sie an Ihrem Herbstwochenende in Meran erlebt haben sollten und warum das eine oder andere Schlemmerkilo mehr schon vorprogrammiert ist.

Der Sommer ist vorbei und Sie hatten keine Zeit für Urlaub? Nicht schlimm. Der Herbst ist eh die bessere Wahl für einen genussvollen und entspannten Urlaub in Meran – und wenn es nur ein Kurztrip am Wochenende ist.

In drei Tagen können Sie in und rund um Meran allerhand erleben.


Spazieren & Flanieren

Machen Sie unbedingt einen Stadtbummel unter den Meraner Lauben und durch die Altstadt. Flanieren Sie in der Herbstsonne auf einer der Meraner Promenaden – der Kurpromenade, der Sommerpromenade oder der Winterpromenade. Sie alle sind äußerst beliebt und ziehen sich entlang der Passer durch den botanischen Teil der Stadt. Als schönste Promenade in Meran gilt der Tappeiner Weg. Der sonnenreiche Spazierweg bietet eine herrliche Aussicht über die gesamte Stadt, die im Herbst in ein magisches Licht getaucht ist. Ausgehend vom Pulverturm können Sie am Tappeinerweg sogar bis nach Gratsch spazieren und von dort aus über den Falknerweg weiter nach Dorf Tirol oder über den Algunder Waalweg weiter nach Algund.


WeinKulturWeg

Die Region ist bekannt für seine ausgedehnten Wanderwege von der Talsohle bis auf die Gipfel. Im Herbst bietet sich eine Weinwanderung an, zum Beispiel am WeinKulturWeg in Marling. Dieser vier Kilometer lange Rundwanderweg führt entlang malerischer Dorfstraßen über die Kellerei Meran und die zahlreichen Weingüter, in denen Wein verkostet und gekauft werden kann.


Auf den Spuren der Kastanie

Eine weitere Wanderung, die Sie in Ihrem Herbsturlaub in Meran unbedingt machen sollten, ist der Kastanienerlebnisweg in Völlan, eine sehr schöne Tour für die ganze Familie. Und wer den Kastanienweg bewandert, der muss natürlich auch Kastanien essen. Aber dazu später. Zuerst widmen wir uns dem Schlechtwetterprogramm.
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Keine Angst vor Schlechtwetter

  • Wenn das Wetter trotz 300 Sonnentagen im Jahr genau an ihren Urlaubstagen nicht mitspielt, dann brauchen Sie in Südtirol nicht verzagen. Schließlich gibt es hier neben Wanderwegen auch unzählige kulturelle Highlights wie die vielen Schlösser und Burgen. Ganz oben auf Ihrer Liste sollte das im 12. Jahrhundert erbaute Schloss Tirol stehen. Immerhin ist es das bedeutendste aller Tiroler Schlösser und der Namensgeber für das ganze Land. Sie finden dort kunsthistorische Zeugnisse von archäologischen Funden bis zur Zeitgeschichte sowie das Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte.

  • Auch Schloss Juval in Naturns sollte in ihrem Kurztrip drin sein. Die mittelalterliche Anlage ist die Heimat des weltberühmten Bergsteigers Reinhold Messner und eines der sechs MessnerMountainMuseen. Hier ist alles ganz dem Mythos Berg gewidmet, den Expeditionen und persönlichen Gegenständen des Alpinisten. Für die Kleinen gibt es einen Bergtierpark und für Genießer hofeigene Produkte, exzellente Weine und einen Bauernladen.

  • Ein must: Schloss Trauttmansdorff in Meran. Dort, wo einst Kaiserin Sissi residierte, ist heute das „Touriseum“ untergebracht – das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus. Es führt auf interessante und witzige Weise wie eine Zeitreise durch 200 Jahre Tiroler Tourismusgeschichte. Rund ums Schloss befinden sich über 80 Gartenlandschaften, die zu den schönsten der ganzen Welt gehören (die sollten Sie sich auch bei gutem Wetter ansehen!).

    Nach Sightseeing und Bewegung an der frischen Luft sollte der kulinarische Genuss kommen. Vor allem im Herbst steht hierzulande alles im Zeichen der Völlerei. In dieser Jahreszeit wird geerntet und es warten zahlreiche Köstlichkeiten auf Sie: neuer Wein, frische Äpfel, Knödel, Krapfen, gebratene Kastanien… und natürlich Törggelen, Südtirols fünfte Jahreszeit.

    Bei diesem uralten Brauch tischen die Buschenschänke und urigen Gasthöfe Südtiroler Traditionsgerichte auf. Dazu wird süßer, noch nicht vergorener Traubensaft (Suser) und später jungen Wein (Nuier) getrunken. Mehr dazu lesen Sie hier.



    Kulinarische Tipps


  • Was Sie im Herbst unbedingt probieren müssen: Kastanienherzen. Im K&K Kaffee König in Meran werden diese neben Pralinen, Torten und Gebäck in einem über 100 Jahre alten Gemäuer serviert. Dieser Mix aus Tradition und Moderne ist zurzeit so angesagt wie nie. Kein Wunder. Es ist ein ganz besonderes Flair, das solche Gemäuer ausstrahlen.

  • Wahren Charakter beweist auch das Restaurant Lamm Mitterwirt im Passeiertal. Im Gastraum mit einer Stube aus dem 18. Jahrhundert fühlt man sich wie in eine vergangene Zeit zurückversetzt. Die originale Täfelung sorgt für eine heimelige Atmosphäre und in der Küche werden allerhand regionale und saisonale Herbstprodukte verkocht.

  • Kurios wird es im Restaurant Onkel Taa in Partschins. Karl Platino – Onkel Taa genannt – und seine Tochter Janett tischen Gerichte auf, die bereits Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph besonders liebten. Spezialität des Hauses sind Weinbergschnecken, die mit viel Liebe im Garten gezüchtet werden. Nicht entgehen lassen sollten Sie sich das angrenzende Museum, denn Onkel Taa ist leidenschaftlicher Sammler: 1.000 alte Türen, 3.000 Schlüssel und unzählige Gegenstände aus dem 18. Jh., dazu (nicht immer ganz jugendfreie) Zeichnungen von Onkel Taa himself.

  • Wer Lust auf die mediterrane Seite Merans hat, sollte sich eine Pizza in der Pizzeria 357 in Meran gönnen. Michelin-Sternekoch Andrea Fenoglio führt neben seinem Restaurant Sissi auch diese Pizzeria. Sehr zu empfehlen: „Peperoni e acciughe“, „Puttanesca“ und „Ricorda la norma“.

Liebe, liebe Sonne…
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Es tanzt ein Bi-Ba-Butzemann…
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